Mittwoch, 25. Oktober 2017

27. OKTOBER

Der 27. OKTOBER ist der 300. Tag des Jahres - der 301. in Schaltjahren.
Es verbleiben noch 65 Tage bis Jahresende.
Sternbild:                                                                     Skorpion    



27.10.1635   Im Vertrag von Saint-Germain-en-Laye übernimmt das katholische Frankreich die Finanzierung des im Dreißigjährigen Krieg auf protestantischer Seite kämpfen­den Heeres von Bernhard von Sachsen-Weimar. Nach der Niederlage in der Schlacht bei Nördlingen hat er sein Herzogtum verloren und konnte keine Söldner mehr bezahlen.

27.10.1782   Geburtstag Niccoló PAGANINI, Violinist, Todestag 27.5.1840
Niccoló Paganini war ein italienischer Geiger, Gitarrist und Komponist. …

27.10.1811   Geburtstag Isaac Merrit SINGER, Erfinder, Todestag 23.7.1875
Isaac Merrit Singer war ein US-amerikanischer Unternehmer und Erfinder. …

27.10.1858   Geburtstag Theodore ROOSEVELT, Todestag 6.1.1919 .
Theodore Roosevelt war ein US-.amerikanischer Politiker. …

27.10.1883   In Wien fährt die erste DAMPFTRAMWAY auf der Strecke Hietzing-Perchtoldsdorf.

27.10.1904   In New York wird nach vier Jahren Bauzeit die U-Bahn offiziell eröffnet. Die erste Strecke führt vom Rathaus (City Hall) über die Grand Central Station und den Times Square zur Ecke Broadway – 145. Straße in Harlem.

27.10.1925   Geburtstag Ruth STEPHAN, Schauspielerin, Todestag 8.8.1975
Ruth Stephan war eine deutsche Schauspielerin und Kabarettistin. Sie brachte das Wirtschaftswunderland an der Seite von Heinz Erhard und Theo Lingen zum Lachen. 1974 mußte sie sich einer Brustoperation unter­ziehen und starb 1975 an Lungenkrebs.

27.10.1948   Im Nürnberger Prozeß gegen das Oberkommando der Wehrmacht ergehen die Urteile.

27.10.1968   Todestag Lise MEITNER, Physikerin, Geburtstag 7.11.1878
Lise, eigentlich Elise Meitner, war eine österreichisch-schwedische Kernphysikerin. Unter anderem lieferte sie im Jänner 1939 zusammen mit Otto Frisch die erste physikalisch-theoretische Erklärung Der Kernspaltung, Die Ihr Kollege Otto Hahn und dessen Assistent Fritz Straßmann am 17. Dezember 1938 entdeckt und mit radiochemischen Methoden nachge­wiesen hatten.

27.10.1987   Todestag Heinz FISCHER-KARWIN, Journalist, Moderator, Geburtstag 23.4.1915
Heinz Fischer-Karwin war ein österreichischer Hörfunk- und Fernsehjournalist und Moderator. Er galt in späteren Jahren als Grandseigneur des Metiers. Er sprach lupenreines Hochdeutsch und vermittelte Kultiviertheit, Haltung, Würde und Stil. Andererseits räumten Kollegen wie Eva Maria Klinger und Thaddäus Podgorski ein, daß er auf Interviewpartner bisweilen hämisch und arrogant gewirkt habe.

27.10.1996   Mit der Unterzeichnung der entsprechenden Verträge im österreichischen Hainburg wird der Nationalpark Donau-Auen eingerichtet.

27.10.2003   Im andalusischen Málaga, der Geburtsstadt des Malers Pablo Picasso, wird das Museo Picasso eröffnet.

                                                                                                                            




27.10.1811 Geburtstag Isaac Merrit SINGER

Isaac Merrit SINGER

27.10.1811   Geburtstag Isaac Merrit SINGER, Multigamist und Erfinder, Todestag 23.7.1875
Isaac Merrit Singer war ein US-amerikanischer Multigamist, Unternehmer und Erfinder. Er leistete wesentliche Beiträge zur Entwicklung der Näh­maschine und vermarktete sie geschickt.
Wie er selbst in einem Interview sagte, waren seine Eltern „deutscher Herkunft“.
1830 heiratete er Catherine Maria Haley. Mit ihr hatte er zwei Kinder. Die Familie zog nach New York City.
1836 ließ er seine Familie in New York zurück, um als Agent einer Tourneegruppe von Schauspielern zu arbeiten. In Baltimore lernte er Mary Ann Sponsler kennen und lebte mit ihr die nächsten 24 Jahre. Mit ihr hatte er zehn Kinder.
1863 heiratete Singer Isabelle Eugenie Summerville, geborene Boyer, die er in Paris kennen gelernt hatte, und zog mit seiner neuen Familie nach Yonkers. Mit ihr hatte er sechs gemeinsame Kinder. 1899 verließ die Familie die USA, um sich in Frankreich niederzulassen. Im Mai 1875 erkrankte er plötzlich an einer Lungenentzündung und starb zwei Monate später. Nach dem Tod des Bigamisten brach ein riesiger Erbschaftsstreit los.





27.10.1858 Geburtstag Theodore ROOSEVELT

THEODORE ROOSEVELT
Geb. 27.10.1858 in New York City,
Gest. 6.1.1919 in Oyster Bay, New York.


27.10.1858   Geburtstag Theodore Roosevelt, US-Präsident, Todestag 6.1.1919
                     Theodore Roosevelt, jr. war seit dem 4.3.1901 unter William McKinley Vizepräsident der USA. Nach dem tödlichen Attentat auf William McKinley wurde Theodore Roosevelt am 14.9.1901 im Alter von 42 Jahren der 26. Präsident der USA und damit der jüngste Inhaber dieses Amtes in der amerikanischen Geschichte.
Er soll sich bei einer Jagd geweigert haben, einen Bären zu erlegen. Alle hörten von „Teddy Bear“, und die Firma Steiff in Deutschland hatte den „Teddybär“.





27.10.1782 Geburtstag Niccoló PAGANINI

Niccoló PAGANINI

27.10.1782   Geburtstag Niccoló PAGANINI, Violinist, Todestag 27.5.1840
Niccoló Paganini war ein italienischer Geiger, Gitarrist und Komponist. Zu seiner Zeit war er der führende und berühmteste Geigenvirtuose. Sein äußeres Erscheinungsbild und seine brillante Spieltechnik machten ihn bereits zu Lebzeiten zu einer Legende. Er kleidete sich schwarz, litt an vielen Krankheiten und konnte seine Hände ungewöhnlich dehnen: Da lag die Bezeichnung „Teufelsgeiger“ irgendwie nahe.






Dienstag, 24. Oktober 2017

26.10.1955 Nationalfeiertag Österreich

Nationalfeiertag Österreich


26.10.1955   Die „freiwillige, immerwährende Neutralität“ Österreichs wird vom Nationalrat als Verfassungsgesetz verabschiedet, nachdem der letzte Besatzungssoldat bis zum Vortag das Land verlassen haben mußte. Seit 1965 ist im Andenken dieses Ereignis der 26. Oktober österreichischer Nationalfeiertag.

Der österreichische Nationalfeiertag wird seit 1965 jährlich am 26. Oktober begangen, dem Tag, an dem 1955 das Gesetz zur österreichischen Neutralität beschlossen wurde. Dieser Gedenktag löste den vormaligen Tag der Fahne als Nationalfeiertag ab. 1967 wurde er den übrigen gesetzlichen Feiertagen in Österreich gleichgestellt und ist seither arbeitsfrei.

Vor 1955:
Der erste Nationalfeiertag der Republik Österreich wurde am 12. November 1919 begangen, dem ersten Jahrestag der Ausrufung der Ersten Republik nach dem Ersten Weltkrieg.
Während der Ständestaatsdiktatur war ab 1934 der 1. Mai als „Gedenktag an die Proklamation der Verfassung 1934“ (Maiverfassung) zum „allgemeinen Ruhe- und Festtag“ erklärt.
Der 1. Mai wurde auch während der Zeit des Nationalsozialismus von 1938 bis 1945 gefeiert, da die Nationalsozialisten den aus der Arbeiterbewegung stammenden 1. Mai als Kampftag („Tag der Arbeit“) zum „Tag der nationalen Arbeit“ uminterpretiert und vereinnahmt hatten. Im Nationalsozialismus galt dieser Tag als Staatsfeiertag. Diese Bezeichnung ist für den 1. Mai bis heute aufrecht. Wegen der Ähnlichkeiten und Gemeinsamkeiten des Staatsfeiertags mit dem Nationalfeiertag wird im Alltag gelegentlich der heutige Nationalfeiertag (speziell von Menschen, die Österreich nicht für eine Nation halten) als „Staatsfeiertag“ bezeichnet oder verwechselt. Motiv des Nationalfeiertags geht von der Unterzeichnung des Staatsvertrages aus. Zwischen dem Ende des Zweiten Weltkriegs im Jahr 1945 und dem Ende der Besatzungszeit im Jahre 1955 gab es in Österreich keinen Nationalfeiertag.
1955 bis 1964: „Tag der Fahne"
Am 15. Mai 1955 war der Staatsvertrag unterzeichnet worden, der Österreichs staatliche Souveränität wiederherstellte. Dieser Vertrag mußte von allen Signatarstaaten (Frankreich, Großbritannien, Sowjetunion und Vereinigte Staaten) ratifiziert werden; die letzte Ratifizierungsurkunde wurde von Frankreich am 27. Juli 1955 im sowjetischen Außenministerium in Moskau, dem Aufbewahrungsort des Originals des Österreichischen Staatsvertrages, hinterlegt. Damit begann die vertraglich vereinbarte Frist von 90 Tagen, in der die Besatzungstruppen Österreich zu verlassen hatten. Der 25. Oktober 1955 war der letzte Tag dieser 90-Tage-Frist. Offiziell übergaben die Briten an diesem Tag die letzte besetzte Kaserne Klagenfurt Lendorf an Österreich. Inoffiziell allerdings wurden noch am 29. Oktober zirka 20 britische Soldaten mit ihrem Offizier, Oberst E. T. Roberts, mit Geschenken der Bevölkerung aus Kärnten verabschiedet. Der letzte sowjetische Soldat hatte Österreich nachweislich schon am 19. September um 20 Uhr verlassen. Bis heute hält sich aber die Legende vom letzten russischen Besatzungssoldaten, der Österreich am 25. Oktober verlassen haben soll.
Die Initiative dazu, die Wiedererlangung der Souveränität Österreichs fortan, vorerst in den Schulen, feierlich zu begehen, kam von Heinrich Drimmel (ÖVP), Bundesminister für Unterricht. In einem Erlaß vom 1. Oktober 1955 forderte er die Lehrerschaft dazu auf, den Schülern die Bedeutung des 25. Oktober, des Tages des endgültigen Abzugs der Alliierten gemäß der vorgesehenen 90-Tage-Frist, als Unabhängigkeitstag zu vermitteln und ordnete für diesen Tag das feierliche Hissen der Nationalflagge an.
Das Burgtheater wurde am 14. Oktober 1955 nach zehn Jahren der Behebung der Kriegsschäden wieder in Betrieb genommen. Wien feierte am 22. Oktober, einem Samstag, den „Tag der Freiheit“; bei seiner Ankündigung zwei Tage vorher ging man davon aus, Daß sich keine Besatzungssoldaten mehr in Wien aufhielten. Am 21. Oktober sprach Bruno Marek im Wiener Landtag über diesen Freiheitstag. Am 23. Oktober 1955 wurde vom großartigen Verlauf der Befreiungsfeier berichtet. Am 25. Oktober fand in Wien wie in Landeshauptstädten eine offizielle Befreiungsfeier statt, wie am 26. Oktober 1955 berichtet wurde.
Der 26. Oktober 1955 war der erste Tag, an dem laut Zusicherung im Staatsvertrag keine fremden Truppen mehr auf österreichischem Hoheitsgebiet stehen durften. An diesem Tag beschloß der österreichische Nationalrat in Form eines Verfassungsgesetzes rückwirkend ab null Uhr die immerwährende Neutralität.
Am 11. September 1956 beschloß der Ministerrat auf Antrag von Unterrichtsminister Drimmel, den „Tag der österreichischen Fahne“ alljährlich am 26. Oktober zu begehen. Diese Verschiebung um einen Tag kam deshalb zustande, da es der Bundesregierung wichtiger war, die Neutralitätserklärung am 26. Oktober zu betonen als den Abzug der letzten Besatzungssoldaten am Tag zuvor.
Seit 1965: „Nationalfeiertag“
1965 wurde in Parlament und Bundesregierung beraten, welcher Tag als „Nationalfeiertag“ begangen werden sollte. Zur Auswahl standen:
·      der 12. November (Ausrufung der Ersten Republik im Jahr 1918)
·      der 27. April (gemeinsame Proklamation über die Selbständigkeit Österreichs durch die Vorstände der (wieder)entstandenen Parteien SPÖ, ÖVP und KPÖ in Berufung auf die Moskauer Deklaration und Bildung einer provisorischen Staatsregierung um Jahre 1945
·      der 15. Mai (Unterzeichnung des Staatsvertrags im Jahr 1955)
·      der 26. Oktober (Beschluß des Bundesverfassungsgesetzes über die österreichische Neutralität)
Die meiste Zustimmung fand die Variante 26. Oktober, und so beschloß sie der Nationalrat am 25. Oktober 1965 einstimmig mit einem Bundesgesetz, das tags darauf in Kraft trat. Seit dem Jahre 1967 gilt an diesem Tag auch die Feiertagsruhe. Das Nationalfeiertagsgesetz ist eine der wenigen Normen im österreichischen Rechtsbestand, die über eine Präambel verfügen. Dort heißt es:
„Eingedenk der Tatsache, daß Österreich am 26. Oktober 1955 mit dem Bundesverfassungsgesetz BGBl. Nr. 211/1955 über die Neutralität Österreichs seinen Willen erklärt hat, für alle Zukunft und unter allen Umständen seine Unabhängigkeit zu wahren und sie mit allen zu Gebote stehenden Mitteln zu verteidigen, und in eben demselben Bundesverfassungsgesetz seine immerwährende Neutralität festgelegt hat, und in der Einsicht des damit bekundeten Willens, als dauernd neutraler Staat einen wertvollen Beitrag zum Frieden in der Welt leisten zu können, hat der Nationalrat beschlossen…“
Feierlichkeiten:
Aus Anlaß des Nationalfeiertags finden Veranstaltungen und Aktivitäten statt.
In Wien kann man die Standorte des Heeresgeschichtlichen Museums und des Wien Museums bei freiem Eintritt besuchen sowie einige der Bundesmuseen bei ermäßigtem Eintritt. Außerdem öffnen an diesem Tag das Parlament, die Ministerien und die Hofburg, der Sitz des Bundespräsidenten, ihre Pforten.
Unter dem Motto Fit am Nationalfeiertag finden hunderte Breitensport-veranstaltungen im ganzen Land statt, vor allem für Läufer und Wanderer („Fit-Märsche“), aber auch für Radfahrer, Skater oder Walker.
Das Bundesheer begeht diesen Tag mit Angelobungen und seit 1995 alle zehn Jahre mit einer Parade auf der Wiener Ringstraße, die ursprünglich auf Bestreben der SPÖ aus Kostengründen „ohne Kriegsgerät“ (Panzer etc.) durchgeführt werden sollten. 2005 wurden bei der Jubiläumsparade 50 Jahre Bundesheer aber erstmals auch 640 Fahrzeuge (davon 195 Kettenfahrzeuge) sowie 96 Hubschrauber und Flugzeuge eingesetzt. In den Landeshauptstädten und am Wiener Heldenplatz gibt es sogenannte „Leistungsschauen“, bei denen das Bundesheer seine Waffen, Hubschrauber, Panzer, Sportler und vieles mehr präsentiert.


26.10.1919 Geburtstag Mohammad Reza PAHLAVI,

Mohammad REZA PAHLAVI



26.10.1919   Geburtstag Mohammad Reza PAHLAVI, Todestag 27.7.1980
Mohammad Reza Schah PAHLAVI Schahanschah trat gemäß der iranischen Verfassung als ältester Sohn von Reza Schah Pahlavi am 17.9.1941 durch die Ablegung des Amtseides vor dem iranischen Parlament die Nachfolge seines Vaters als Schah des Iran an. Er erhielt am 15.9.1965 vom iranischen Parlament den Titel „Aryamehr“ (Sonne der Arier) für seine Verdienste im Kampf gegen den Analphetismus. Er verließ den Iran am 18.1.1979 aufgrund der Islamischen Revolution. Er starb am 27.7.1980 an den Folgen einer Krebserkrankung der Milz.

12.2.1951     Der Schah von Persien heiratet die Deutsch-Iranerin Soraya (1932-2001). Die Ehe wird 1958 kinderlos geschieden.

16.8.1953     Schah Mohammad Reza PAHLAVI verläßt den Iran. Mohammad Mossadegh weigert sich, seine Entlassung aus dem Amt des Premierministers anzuerkennen.

19.8.1953     Nach dem Sturz des Ministerpräsidenten Mohammad Mossadegh kehrt Schah Mohammad Reza PAHLAVI in den Iran zurück.

22.8.1953     Schah Mohammad Reza PAHLAVI kehrt nach dem Sturz Premierminister Mossadeghs zurück.

6.4.1958       Die Ehe zwischen Schah Reza Pahlavi und Soraya Bakhtiari wird aus Staatsraison geschieden, da sich kein Thronfolger eingestellt hat.

11.8.1978     Im Iran bricht eine schwere innenpolitische Krise mit Massendemonstrationen gegen Schah Mohammad Reza Pahlavi und blutigen Unruhen aus.

8.9.1978       In Teheran kommt es bei Demonstrationen gegen Schah Mohammad Reza Pahlavi  zu gewalttätigen Ausschreitungen auf dem Jahleh-Platz, in dessen Verlauf 64 Demonstranten den Tod finden. Der Tag geht als „Schwarzer Freitag“ in die Geschichte des Iran ein.


26.10.1916 Geburtstag Francois MITTERRAND,

Francois MITTERRAND

26.10.1916   Geburtstag Francois MITTERRAND, Politiker, Todestag 8.1.1996
Francois Mitterrand war ein französischer Politiker der sozialistischen Partei sowie von 1981 bis 1995 französischer Staatspräsident. Hand in Hand stand er mit Helmut Kohl auf dem Soldatenfriedhof in Verdun. Trotzdem machte ihm wenige Jahre später die deutsche Wiedervereinigung zu schaffen.