Donnerstag, 9. November 2017

10. NOVEMBER

Der 10. NOVEMBER ist der 314. Tag des Jahres - der 315. in Schaltjahren.
Es verbleiben noch 51 Tage bis Jahresende.
Sternbild:                                                                      Skorpion   



   51     45     Leo I (der Große)                                            29.9.440-10.11.461
                                                                                    Vorgänger: Coelestin I
10.11.461     Todestag Papst LEO I / LEO DER GROSSE, Geburtstag um 400
Leo I war von 29.9.440 bis zum 10.11.461 Bischof von Rom. Sein lateini­scher Name bedeutet Löwe. Er verteidigte die Lehre der katholischen Kirche, insbesondere des Konzils von Chalcedon (451) auch indem er die Monophysiten und Pelagianer bekämpfte.
Gesichert ist sein Wirken als Diakon unter den beiden römischen Päpsten Coelestin I und Sixtus II. In diesem Amt war er bei der Lösung verschiede­ner kirchlicher und staatspolitischer Probleme behilflich, was ihm einen guten Ruf im Klerus und bei der Bevölkerung Roms und bei der Wahl zum Bischof ein einstimmiges Ergebnis einbrachte.
                                                                                          Nachfolger: Hilarius

214    000     Coelestin IV                                              25.10.1241-10.11.1241
                                                                                        Vorgänger: Gregor IX
10.11.1241   Todestag Papst COELESTIN IV  (Goffredo de Castiglione), Geburtstag unbekannt
Goffredo di Castiglione war als Coelestin IV 17 Tage lang, von 25.10.1241 bis zum 10.11.1241 Papst der römisch-katholischen Kirche. Der Name bedeutet „Der Himmlische“. Der Neffe von Urban III wurde am 25.10.1241 als Nachfolger des im hohen Alter verstorbenen Gregor IX gewählt. Coelestin IV war der erste Papst, der in einem Konklave der Kardinäle gewählt wurde. Der römische Senator Matteo Rosso Orsini ließ die Kardinäle auf dem Septizodium, einer Ruine auf dem Palatin, festsetzen. Einer der Kardinäle starb infolge der unerträglichen Hitze und der katastrophalen hygienischen Umstände. Dennoch konnten sich die Kardinäle erst nach längerer Zeit auf den greisen Kardinal Goffredo Castiglione einigen. Seine Wahl zum Papst erfolgte auf Betreiben derjenigen Kardinäle, die auf eine Versöhnung der Kirche mit Kaiser Friedrich II hinwirkten, der mit Gregor IX hoffnungslos verfeindet gewesen war. Coelestin IV starb geschwächt durch das Konklave nach 17 Tagen, noch bevor er gekrönt werden konnte. Sein Nachfolger wurde nach zweijähriger Sedisvakanz Papst Innozenz IV, was zugleich das Ende der Versöhnungspolitik zwischen Reich und Kurie bedeutete.
                                                                                    Nachfolger: Innozenz IV

10.11.1483   Geburtstag Martin LUTHER, deutscher Reformator, Todestag 18.2.1546
Martin Luther war der theologische Urheber der Reformation. …


10.11.1493   Geburtstag Philipp Theophrast Bombast von Hohenheim, Todestag 24.9.1541
bekannt als PARACELSUS
Philippus Theophrastus Aureolus Bombastus von Hohenheim, getauft als Theophrastus Bombastus von Hohenheim, genannt Paracelsus, war Arzt, Alchemist, Astrologe, Mystiker, Laientheologe und Philosoph. (…

263     221   Paul III                                                     13.10.1503-10.11.1549
                                                                                    Vorgänger: Clemens VII
10.11.1549   Todestag Papst PAUL III  (Alessandro Farnese), Geburtstag 29.2.1468
Alessandro Farnese war als Papst Paul III vom 13.10.1534 bis 10.11.1549 Papst der römisch-katholischen Kirche. Sein Name bezieht sich vermutlich unmittelbar auf den Völkerapostel Paulus. Bei den beiden Konklaven, die jeweils zur Wahl von Leo X und Hadrian VI führten, war er in Abstimmung der Kardinäle jeweils knapp unterlegen. Am 13.10.1534 wählte ihn das Konklave am zweiten Konklavetag einmütig zum neuen Papst: eines der kürzesten Konklave der Neuzeit, zusammen mit denen von Gregor XIII und Pius XII.
                                                                                      Nachfolger: Julius III

10.11.1674   Die Niederländer treten „Nieuw Amsterdam“ an die Briten ab. Heute heißt die Stadt New York.

10.11.1759   Geburtstag Friedrich SCHILLER, deutscher Dichter, Todestag 9.5.1805.
Johann Christoph Friedrich von Schiller, 1802 geadelt, war ein deutscher Dichter, Philosoph und Historiker. …

10.11.1799   Die Französischer Revolution endet: Am Tag nach dem Staatsstreich des 18. Brumaire VIII und der Absetzung des Direktoriums wird Napoleon Bonaparte zum ersten Konsul ernannt. Die beiden anderen Mitglieder des Konsulats sind Emmanuel-Joseph Sieyés und Roger Ducos.

10.11.1885   Zwischen Cannstatt und Untertürkheim findet eine erste Probefahrt mit dem von Gottlieb DAIMLER und Wilhelm MAYBACH konstruierten Reitwagen, einem Vorläufer des Motorrads, statt.

10.11.1888   Geburtstag Andrej TUPOLEW, russischer Flugzeugbauer, Todestag 23.12.1972
Andrej Nikolajewitsch Tupolew war ein sowjetischer Flugzeug­konstrukteur. …

10.11.1890   Geburtstag Carl BORGWARD, Autobauer, Todestag 28.7.1963
Carl Friedrich Wilhelm Borgward war ein deutscher Ingenieur und Unter­nehmer. …

10.11.1904   Geburtstag Paul LÖWINGER, Schauspieler, Todestag 17.12.1988
Paul Löwinger war ein österreichischer Volksschauspieler. Seine Bekanntheit verdankt er seinen Auftritten auf der Löwinger-Bühne und zahlreichen Filmrollen.

10.11.1919   Geburtstag Michail Timofejewitsch KALASCHNIKOW, Waffen-Konstrukteur
Michail Timofejewitsch Kalaschnikow ist ein russischer Waffenkonstruk­teur und Generalleutnant. …

10.11.1925   Geburtstag Richard BURTON, Schauspieler, Todestag 5.8.1984
Richard Burton, geboren als Richard Walter Jenkins jr., war ein britischer Schauspieler. ….

10.11.1928   Geburtstag Ennio MORRICONE, Dirigent und Filmmusik-Komponist.
Ennio Morricone ist ein italienischer Komponist und Dirigent. ….

10.11.1938   Todestag Mustafa KEMAL ATATÜRK, Politiker, Geburtstag 19.5.1881
Mustafa Kemal, genannt Atatürk, war der Begründer der modernen Türkei und erster Präsident der nach dem Ersten Weltkrieg aus dem osmanischen Reich entstandenen Republik. Der „Vater der Türken“ führte sein Land ins moderne Europa und trennte Staat und Religion.

10.11.1944   Gestapo und SS erhängen in Köln 13 jugendliche Widerstandskämpfer, darunter auch Edelweißpiraten.

10.11.1978   Todestag Theo LINGEN, Schauspieler, Geburtstag 10.6.1903
Theo Lingen, eigentlich Franz Theodor Schmitz, war ein deutscher Schauspieler, Regisseur und Buchautor. Er war seit 1928 mit Marianne Zoff verheiratet, der ersten Frau Bertold Brechts. Er spielte den Schulleiter Taft in „Die Lümmel von der ersten Bank“-Reihe. Zuvor spielte er oft mit Hans Moser.

10.11.1979   Todestag Friedrich TORBERG, österr. Dichter. Geburtstag 16.9.1908
Friedrich Torberg, geboren als Friedrich Ephraim Kantor, war ein öster­reichisch-tschechoslowakischer Schriftsteller, Journalist und Heraus­geber. Zu seinem bekanntesten Werken zählen die Romane „Der Schüler Gerber“ und „Die Mannschaft“ sowie als Spätwerk die Anekdoten­sammlung „Die Tante Jolesch“. Bekannt ist er auch als Übersetzer der Bücher Ephraim Kishons sowie als Herausgeber der Zeitschrift „FORVM“ und als Literaturkritiker im Österreich der Nachkriegszeit. Sein Pseudonym „Torberg“ bildete er um 1930 bei seiner ersten Veröffent­lichung aus der letzten Silbe seines Nachnamens „Kantor“ und dem Geburtsnamen seiner Mutter, „Berg“.

10.11.1982   Todestag Leonid Iljitsch BRESCHNJEW, sowj. Staatschef, Geburtstag 19.12.1906
Leonid Iljitsch Breschnjew war von 1964 bis 1982 Parteichef der KPdSU, Staatschef und vierfacher „Held der Sowjetunion“.

10.11.1989   Berliner Bürger beginnen mit der Demontage der Mauer.

10.11.2008   Todestag Miriam MAKEBA, Musikerin, Geburtstag 4.3.1932
Miriam Makeba, auch bekannt als Mama Afrika, war eine südafrikanische Sängerin und eine Vertreter in der Weltmusik. Sie kämpfte seit ihrem Exil 1960 gegen die damalige Apartheid-Politik Südafrikas und setzte sich für die Menschenrechte ein. Auch ihre Musik bedeutete immer Widerstand gegen die Apartheid in ihrer Heimat. Unvergessen: natürlich ihr „Pata-Pata“.

10.11.2016   Todestag Leonard COHEN, Schriftsteller und Liedermacher, Geburtstag 21.9.1934
Leonard Norman Cohen war ein kanadischer Sänger, Textschreiber, Dichter und Schriftsteller. Er wurde in eine sehr wohlhabende, einflußreiche jüdische Familie geboren. Im Alter von 13 Jahren erlernte Leonard, um ein Mädchen zu beeindrucken, das Gitarrenspiel, wenig später hatte er kleinere Auftritte in Cafés. Mit 17 Jahren spielte er als Student an der McGill University in einer dreiköpfigen Country-Folk-Band namens Buckskin Boys. Im Alter zog sich der Mann, der „Suzanne“ und „So long, Marianne“ schrieb und sang, ins Kloster zurück und wurde Mönch.


                                                                                                                            





Mittwoch, 8. November 2017

10.11.1928 Geburtstag Ennio MORRICONE

Ennio MORRICONE

10.11.1928   Geburtstag Ennio MORRICONE, Dirigent und Filmmusik-Komponist.
Ennio Morricone ist ein italienischer Komponist und Dirigent. Er hat auch unter den Pseudonymen Dan Savio und Leo Nichols gearbeitet und komponierte die Filmmusik von über 500 Filmen. Sein Name wird vornehmlich mit dem Filmgenre des Italo-Western in Verbindung gebracht, obwohl er „nur“ für etwa 30 solcher Filme die Filmmusik geschrieben hat. 2007 erhielt Morricone den Oscar für sein Lebenswerk.
Besondere Bekanntheit erlangten seine Filmmusiken zum Italowestern-Klassiker Zwei glorreiche Halunken (Original: Il buono, il brutto, il cattivo), zum Western-Epos Spiel mir das Lied vom Tod, zu Roland Joffés Drama Mission und für Giuseppe Tornatores Film Cinema Paradiso. 2007 erhielt Morricone den Oscar für sein Lebenswerk.
Morricone studierte am Konservatorium von Santa Cecilia Trompete und Chormusik und erhielt 1946 sein Konzertdiplom als Trompeter. Ein Jahr später folgte ein erstes Engagement als Theaterkomponist. 1953 begann er mit der Gestaltung des Abendprogramms eines italienischen Rundfunksenders. Für seine Ausbildung als Komponist am Konservatorium, die er 1954 mit einem Diplom abschloß, zeichnete Goffredo Petrassi verantwortlich. 1956 heiratete er Maria Travia. Er etablierte sich ab Mitte der 50er Jahre mit Kammermusik- und Orchesterwerken in der musikalischen Avantgarde seines Landes. 1958 unterschrieb Morricone einen Arbeitsvertrag als Musikassistent bei der staatlichen Rundfunkanstalt Radiotelevisione Italiana, wo er als Arrangeur tätig war. Auch für zahlreiche Schallplattenaufnahmen im Genre Pop (beispielsweise für Gino Paoli) schrieb er Arrangements und leitete Band und Orchester.
Morricone komponierte 1961 seine erste Filmmusik für Luciano Salces Il Federale, doch ließ der internationale Erfolg noch einige Jahre auf sich warten. 1964 begann er seine erfolgreiche Zusammenarbeit mit Sergio Leone (die beiden gingen zusammen in dieselbe Schulklasse) und Bernardo Bertolucci. In dieser Zeit schrieb er unter anderem die Musik für Leones Filme Für eine Handvoll DollarZwei glorreiche Halunken und Spiel mir das Lied vom Tod. Morricones Kompositionen unterschieden sich stark von den traditionellen symphonischen Western-Soundtracks aus Hollywood und wirkten durch ihre ungewöhnlichen Soundelemente (Maultrommeln, Pfiffe, Schreie, Kojotengeheul, Eulenrufe, Glocken, Spieluhren, Peitschenknallen, Schläge auf Amboß etc.) stilbildend und innovativ. Mit einigen seiner Kompositionen konnte der Komponist sogar Hitparadenerfolge verbuchen. Im Genre des Italo-Westerns orientierten sich zahlreiche Komponisten an dem von Morricone entwickelten Stil.
Seit Mitte der 1990er Jahre komponierte Morricone in jedem Jahr die Filmmusik für etwa 15 Filme. Außerdem spielte er von 1964 bis in die siebziger Jahre im von Franco Evangelisti initiierten Improvisationsensemble Gruppo di Improvvisazione Nuova Consonanza. Zusammen mit anderen Komponisten gründete Morricone 1984 in Rom das I.R.TE.M, eine Forschungsanstalt für musikalisches Theater.
In mehr als vierzig Jahren künstlerischen Schaffens schrieb Morricone über 500 Filmmusiken und arbeitete dabei mit namhaften italienischen und internationalen Regisseuren zusammen. Er dirigierte eine große Anzahl von Orchestern, wobei er für zahlreiche Konzerte sowie Filmmusikaufnahmen mit dem Roma Sinfonietta Orchestra zusammenarbeitete. Mit diesem Ensemble gab Morricone am 2. Februar 2007 auch ein Ehrenkonzert zum Amtsantritt des Generalsekretärs der Vereinten Nationen, Ban Ki-moon.
Neben Film- und Bühnenmusik hat er aber auch weiterhin Kammermusiken für Solisten (Gitarre, Klavier, Violine, Cello) und diversen Formationen (Trio, Quintett, Sextett, Piano und Instrumente, Gesang und Instrumente, Chöre etc.) sowie Kantaten geschrieben.
Sein Sohn Andrea Morricone ist ebenfalls Komponist. Beide komponierten für Cinema Paradiso.
Morricone trug mit seiner Musik wesentlich zum Welterfolg der Leone-Western bei, die heute Kultfilme sind, wie zum Beispiel Spiel mir das Lied vom Tod. Leone bekannte einmal, dass Morricone für ihn mehr ein Drehbuchautor sei als ein Komponist, denn durch die Musik könne er etwas mitteilen, was er sonst hätte zeigen müssen. Und vom Komponisten ist überliefert:
„Filmmusik braucht Raum, um sich entfalten zu können. Der Film muß der Musik Zeit geben, um sich zu entwickeln.“
Trivial: Ennio Morricone ist der "Namenspate" meines Motorrades Ennio:
Ennio - Tagebuch eines Motorrades:  ISBN     978-3-86870-962-9
Ennio - Rückfahrkarte ins Leben:        ISBN   978-3-96103-077-4






10.11.1890 Geburtstag Carl BORGWARD


Carl Borgward




10.11.1890   Geburtstag Carl BORGWARD, Autobauer, Todestag 28.7.1963
Carl Friedrich Wilhelm Borgward war ein deutscher Ingenieur und Unternehmer. Der von Carl F.W. Borgward geschaffene Automobil-konzern war in den 1950er-Jahren der größte Arbeitgeber Bremens. Das Unternehmen mit den Marken Borgward, Hansa, Goliath und Lloyd ging 1961 in die Insolvenz. Der Konkurs wurde fast fahrlässig verursacht.

11.9.1961     Über den Bremer Automobilhersteller BORGWARD wird das Konkursverfahren verhängt, nachdem im Juli beantragte Vergleichverfahren scheitern.


10.11.1925 Geburtstag Richard BURTON

Richard BURTON

10.11.1925   Geburtstag Richard BURTON, Schauspieler, Todestag 5.8.1984
Richard Burton, geboren als Richard Walter Jenkins jr., war ein britischer Schauspieler. Der Waliser studierte Literatur an der Universität Oxford. Burton, der zunächst als Shakespeare-Darsteller hervortrat, gilt als einer der bedeutendsten englischsprachigen Bühnenschauspieler. Zum Film kam er mit knapp 30. Er wirkte in zahlreichen Filmen mit und erlangte in den 1960er-Jahren auch durch seine zwei Ehen mit Elisabeth Taylor internatio­nalen Starruhm.



10.11.1919 Geburtstag Michail Timofejewitsch KALASCHNIKOW

Michail Timofejewitsch KALASCHNIKOW

10.11.1919   Geburtstag Michail Timofejewitsch KALASCHNIKOW, Waffen-Konstrukteur
Michail Timofejewitsch Kalaschnikow ist ein russischer Waffenkonstruk­teur und Generalleutnant. Er entwarf das vollautomatische sowjetische Gewehr AK-47, die mit rund 100 Millionen Stück meistproduzierte Waffe der Welt. Die Abkürzung AK-47 steht für „Awtomat Kalaschnikowa obrasza 1947“. Kalaschnikow wurde zweimal als „Held der sozialisti­schen Arbeit“ und außerdem als „Held der Russischen Föderation“ ausge­zeichnet.




10.11.1888 Geburtstag Andrej TUPOLEW

Andrej TUPOLEW

10.11.1888   Geburtstag Andrej TUPOLEW, russischer Flugzeugbauer, Todestag 23.12.1972
Andrej Nikolajewitsch Tupolew war ein sowjetischer Flugzeug­konstrukteur. Er schrieb 1925 Fluggeschichte mit der Tupolew ANT-4, dem weltweit ersten zweimotorigen freitragenden Ganzmetallbomber. Aber er baute auch das Verkehrsflugzeug Tu-10. Sein Sohn, Alexej Andrejewitsch Tupolew, setzte Ingenieurlaufbahn seines Vaters fort.




10.11.1759 Geburtstag Friedrich SCHILLER

Friedrich SCHILLER

10.11.1759   Geburtstag Friedrich SCHILLER, deutscher Dichter, Todestag 9.5.1805.
Johann Christoph Friedrich von Schiller, 1802 geadelt, war ein deutscher Dichter, Philosoph und Historiker. Er gilt als einer der bedeutendsten deutsch­sprachigen Dramatiker und Lyriker. Viele seiner Theaterstücke gehören zum Standardrepertoire der deutschsprachigen Theater. Seine Balladen zählen zu den bekanntesten deutschen Gedichten. Schiller gehört mit Wieland, Herder und Goethe zum Viergestirn der Weimarer Klassik. Goethe und Schiller waren befreundet, störten sich aber an einigen Macken des anderen: Goethe an Schillers Passion für Tabak und Karten­spiele, Schiller an Goethes “wilder Ehe“ mit Christiane Vulpius.