Donnerstag, 9. Februar 2017

10.2.1898 Geburtstag Bertold BRECHT

Berthold brecht




10.2.1898     Geburtstag Bertold BRECHT, Schriftsteller (Dreigroschenoper), Todestag 14,8,1956
Bertold Brecht war ein einflußreicher deutscher Dramatiker und Lyriker des 20. Jahrhunderts. Seine Werke werden weltweit aufgeführt. Brecht hat das epische Theater bzw. das „dialektische Theater“ begründet und umgesetzt. Als Exilant in den USA kehrte der Kommunist nach Ost-Berlin zurück. Im Theater am Schiffbauer Damm spielte er „Trommeln in der Nacht“, „Die Dreigroschenoper, „Mutter Courage“ und ... und ... und ...


10.2.1908 Geburtstag Alfred KRANZFELDER

Alfred KRANZFELDER


10.2.1908     Geburtstag Alfred KRANZFELDER, Todestag 10.8.1944
                     Alfred Kranzfelder war Korvettenkapitän und Widerstandskämpfer des 20. Juli 1944.
                     Obwohl er eher zu einem Studium tendiert hätte, bewarb er sich im November 1926 bei der Reichsmarine um Aufnahme, um die Offizierslaufbahn einzuschlagen. Nach Rücksprache mit seinem Schuldirektor wurde die Bewerbung angenommen. Am 5. April 1927 begann seine Ausbildung. Am 11. Oktober desselben Jahres wurde er zum Seekadetten ernannt, fast genau eineinhalb Jahre später zum Fähnrich zur See. Er war Lehrgangsbester seines Jahrgangs an der Marineschule in Flensburg-Mürwik und wurde so Crewältester der „Crew 27“. 1928 unternahm er dienstbedingt mehrere Fernreisen auf Schiffen der Reichsmarine, unter anderem führte ihn eine Ausbildungsfahrt in den pazifischen Ozean und nach China. 1931 wurde er zum Leutnant zur See, 1933 zum Oberleutnant befördert. Schon bald nach dem Ende seiner Ausbildung – in den frühen 30er Jahren – wurde er Lehrer an der Artillerieschule in Kiel. 1936 wurde er zum Kapitänleutnant ernannt und bekam die Dienstauszeichnung vierter Klasse. 1937 befand er sich an Bord des Panzerschiffes Admiral Scheer vor der spanischen Mittelmeerküste. Im Jahr 1939 lernte er seine spätere Verlobte Ruth kennen, mit der er bis zu seinem Tod eine Beziehung führte. 1940 wurde er aus gesundheitlichen Gründen – nach einer Erkrankung bestand Tuberkulosegefahr – nach Berlin versetzt, wo er fortan als Referent in der Operationsabteilung der Seekriegsleitung tätig war und völkerrechtliche sowie politische Fragen bearbeitete. 1941 wurde er zum Korvettenkapitän befördert. Er bekam mehrere Auszeichnungen, darunter auch das Kriegsverdienstkreuz 2. und 1. Klasse mit Schwertern und die Dienstauszeichnung dritter Klasse.
                     Teilweise hielten ihn seine Mitmenschen für einen zurückgezogenen, kontaktarmen Einzelgänger, andere schätzen ihn als einen äußerst kameradschaftlichen, ehrgeizigen, furchtlosen und sehr sympathischen Diplomaten. Seine Verlobte beschreibt ihn als eine „reine, klare Künstlernatur“ mit einer ausgeglichenen, frohen Atmosphäre. Herr Dr. Raab, sein ehemaliger Schulleiter, fasste sein „unbefangenes, bescheidenes und schlagfertiges Wesen“ unter dem Begriff einer „erfreulichen Schülererscheinung“ zusammen. Kranzfelder war ein Philosoph. Er stellte sich Fragen nach dem Grund der menschlichen Existenz, dem Sinn und dem Ziel des Lebens. Noch dazu war er anscheinend sehr hoffnungsvoll: „Machen wir ruhig Pläne, denn die Hoffnung ist die unversiegliche Kraft, aus der wir schöpfen können und sollen“ (Kranzfelder im Sommer 1943 in einem Brief an seine Verlobte).
                     Kranzfelder war am Attentat vom 20. Juli 1944 beteiligt. Durch seine Position in Berlin hatte Kranzfelder einen guten Überblick über die tatsächlichen Kriegsverhältnisse – er sah, wie sich alles zum Schlechten wandte und dass es für Deutschland unter einer fortbestehenden nationalsozialistischen Regierung „nie zu einem auch nur im entferntesten erträglichen Frieden“ kommen würde. Er wurde immer verzweifelter und entschloss sich 1943 – auch durch den Kontakt zu Berthold und Claus Schenk Graf von Stauffenberg – zum Widerstand. Seine Aufgabe war es, mögliche weitere Widerstandskämpfer in der Marine ausfindig zu machen und anzusprechen. Nach dem Attentat sollte Kranzfelder das Marinefernmeldenetz unter seine Kontrolle bekommen oder dessen Nutzung unterbinden, sowie später die Reaktionen von Großadmiral Karl Dönitz und Admiral Meisel, seinen Vorgesetzten bei der Marine, gegenüber den Befehlen des Generalfeldmarschalls Erwin von Witzleben beobachten, der als Heerführer vorgesehen war. Neben Kranzfelder und Berthold Graf Schenk von Stauffenberg war nur noch als Marineangehöriger Wilhelm Canaris aktiv im Widerstand tätig. Kranzfelder war der Überbringer der Nachricht, dass in Berlin das Gerücht umgehe, dass „in der nächsten Woche das Führerhauptquartier in die Luft gesprengt werden“ solle. Stauffenberg soll sich aufgrund dieser von Kranzfelder übermittelten Information zum raschen und entschlossenen Handeln am 20. Juli 1944 entschieden haben.
                     Kranzfelder wurde am 24. Juli 1944 verhaftet und am 10. August 1944 von Roland Freisler vor dem Volksgerichtshof wegen Hoch- und Landesverrat zum Tode verurteilt. In dem Prozess wurden ebenfalls Todesurteile verkündet gegen die Offiziere Georg Alexander Hansen, Erich Fellgiebel, Fritz-Dietlof Graf von der Schulenburg und Berthold Schenk Graf von Stauffenberg, die zum Teil am selben Tag in Plötzensee gehängt wurden.



10.2.1890 Geburtstag Boris Leonidowitsch PASTERNAK

Boris Leonidowitsch PASTERNAK

10.2.1890     Geburtstag Boris Leonidowitsch PASTERNAK, Schriftsteller, Todestag 30.5.1960 
Boris Leonidowitsch Pasternak war ein russischer Dichter und Schriftsteller. Er verdankt seine Popularität vor allem seinem spät verfaßten Roman „Dr. Schiwago“. 1958 wurde ihm der Nobelpreis für Literatur verliehen, den er jedoch aus politischen Gründen nicht annehmen konnte. Er starb an einem Herzinfarkt und starken Magenblutungen. Außerdem wurde ein Lungenkrebs im Anfangsstadium festgestellt.




10.2.1895 Geburtstag Hans Gustav Röhr

Hans Gustav Röhr

10.2.1895     Geburtstag Hans Gustav Röhr, Todestag 10.8.1937
                     Hans Gustav Röhr war ein deutscher Konstrukteur und Automobilhersteller. Er gründete 1926 eine eigene Automarke, die seinen Namen trug, scheiterte aber als Unternehmer. Danach wurde er Chefkonstrukteur bei der Adlerwerke AG, wo er den bekannten Adler Trumpf konstruierte. 1935 wechselte er als technischer Direktor zur Daimler-Benz AG. Im August 1937 erkrankte er nach einer Cabrioletfahrt an einer Lungenentzündung mit tödlichem Ausgang.





10.2.1910 Geburtstag Maria CEBOTARI

Maria CEBOTARI

10.2.1910     Geburtstag Maria CEBOTARI, Todestag 9.6.1949
Maria Cebotari, eigentlich: Maria Cebotaru, war eine österreichische Opernsängerin russischer Herkunft in der Stimmlage Sopran. Sie war eine Interpretin der großen Frauenrollen in den Opern von Mozart, Richard Strauss, Verdi und Puccini. Von 1947 bis zu ihrem Tod gehörte Maria Cebotari der Wiener Staatsoper an. Sie starb an einem Leberkrebsleiden.





10.2.1927 Geburtstag Leontyne PRICE

Leontyne  PRICE

10.2.1927     Geburtstag Leontyne  PRICE, Opernsängerin
Leontyne Price, eigentlich Mary Violet Leontyne Price, ist eine US-amerikanische Konzert- und Opernsängerin in der Stimmlage Sopran. Sie war die erste „Schwarze Diva im internationalen Konzert- und Opernbetrieb.




10.2.1928 Geburtstag Dan BLOCKER

Dan BLOCKER

10.2.1928     Geburtstag Dan BLOCKER, Schauspieler, Todestag 13.5.1972
Dan Blocker, eigentlich Bobby Dan Davis Blocker, war ein US-amerikanischer Schauspieler. Vor seiner Schauspielerkarriere war er High-School-Lehrer. Er wurde durch die Rolle des Hoss Cartwright in der Western-Serie „Bonanza“ weltweit bekannt. (Die wurde nach seinem Tod eingestellt.) Der 1.93 m große, schwergewichtige Blocker wurde durch seinen oft komödiantischen Part in der Serie zu einem der beliebtesten Darsteller in den USA. Obwohl er in der Rolle des Hoss, wenngleich liebenswert, als eher einfach gestrickt dargestellt wurde, war er das einzige Mitglied der Serienbesetzung mit einem akademischen Grad. Dan Blocker starb während einer Gallenstein-Operation an einer Lungenembolie.