Samstag, 4. März 2017

05. MÄRZ

Der 05. MÄRZ ist der 64. Tag des Jahres - der 65. in Schaltjahren.
 Es verbleiben noch 301 Tage bis Jahresende.
Sternbild:                                                                             Fische 




   24   22       Lucius I                                                                       253-5.3.254
                                                                                         Vorgänger: Cornelius
                                                                                                             Novatian
5.3.254         Todestag Papst LUCIUS I,  Geburtsjahr unbekannt
Lucius war Römer. Von Kaiser Trebonianus Gallus wurde Lucius sofort in die Verbannung geschickt. Nach dem gewaltsamen Tod des Kaisers konnte er unter dessen Nachfolger Valerian rasch zurückkehren.
Erst spätere Legenden berichten von einem Martyrium. Wie seine Vorgänger fand er seine letzte Ruhestätte in der Calixtus-Katakombe. Bei deren Wiederentdeckung wurde ein Stück seiner Grabinschrift gefunden.
                                                                                        Nachfolger: Stephan I

5.3.1827       Todestag Alessandro VOLTA, Erfinder der Batterie, Geburtstag 18.2.1745
Alessandro Giuseppe Antonio Anastasio Graf von Volta war ein italienischer Physiker. Er erfand die Batterie und gilt als einer der Begründer der Elektrizitätslehre. Seine größte und erfolgreichste Erfindung war die um 1800 konstruierte Voltasche Säule, die erste funktionierende Batterie. Sie bestand aus übereinander geschichteten Elementen aus je einer Kupfer- und einer Zinkplatte, die von Textilien, die mit Säure getränkt waren, voneinander getrennt waren.

5.3.1853       Der Klavierbauer Heinrich STEINWEG gründet in New York die Klaviermanufaktur „Steinway & Sons“.

5.3.1871       Geburtstag Rosa LUXEMBURG, Todestag 15.1.1919
Rosa Luxemburg, geboren als Rozalia Luksenburg in Russisch-Polen, war eine einflußreiche Vertreterin der Europäischen Arbeiterbewegung, des Marxismus, Antimilitarismus und „Proletarischen Internationalismus“ und Mitbegründerin von „Internationale“ und „Spartakusbund“. …

5.3.1908       Geburtstag Rex HARRISON, Schauspieler, Todestag 2.6.1990
Sir Reginald Carey „Rex“ Harrison war ein britischer Schauspieler. Er gewann 1965 den Oscar als bester Hauptdarsteller. Die Hollywood- Klatschpresse liebte „Sexy Rexy“. Nicht nur als Prof. Higgins in „My Fair Lady“ bezauberte er die Damen. Rex Harrison war sechsmal verheiratet. 1989 wurde er von Elisabeth II zum Ritter geschlagen.

5.3.1922       Geburtstag Pier Paolo PASOLINI, Regisseur, Todestag 2.11.1975
Pier Paolo Pasolini war ein italienischer Filmregisseur. Ihm waren die Milieus der kleinen Leute, Stricher und Kleinganoven wichtig. Eines der umstrittensten Werke der Filmgeschichte ist von ihm: „Die 120 Tage von Sodom“. Auch er wurde ermordet.

5.3.1946       Sir Winston CHURCHILL spricht in einer Rede vom „Eisernen Vorhang“ durch Europa.

5.3.1953       Todestag Sergej PROKOFJEW, Komponist, Geburtstag 11.4.1891
Sergej Sergejewitsch Prokofjew war ein russischer Komponist und Pianist. Aufgrund der schwierigen Situation nach der Oktoberrevolution entschloß er sich, Rußland zu verlassen und in den USA Fuß zu fassen. Nach Reisen in die USA, nach Japan und Paris kehrte er 1933 danach Rußland zurück. Hier entstanden „Romeo und Julia“ und „Peter und der Wolf“. Sergej Prokofjew starb am gleichen Tag wie sein größter ideologischer Peiniger Stalin. Dabei mutet dieser Umstand wie eine Ironie der Geschichte an, da Prokofjews Tod im Schatten der landesweiten Trauer um den gleichzeitig verstorbenen Diktator von der Öffentlichkeit fast unbeachtet blieb.

5.3.1953       Todestag Josef STALIN, Diktator, Geburtstag 18.12.1878
Josef Wissarionowitsch Stalin, geboren als Iosseb Bessarionis dse Dschugaschwili, war ein sowjetischer Politiker georgischer Herkunft und von 1927 bis 1953 Diktator der Sowjetunion. Den Kampfnamen „Stalin“ (der Stählerne) nahm er 1912 an.

5.3.1958       Geburtstag Andy GIBB, Sänger, Todestag 10.3.1988
Andrew Roy „Andy“ Gibb war ein britisch-australischer Sänger. Seine älteren Brüder Barry, Robin und Maurice Gibb wurden als Bee Gees bekannt. Er selbst war nie Mitglied der Gruppe. Er starb an den Folgen einer Myokarditis.

5.3.1981       Todestag Paul HÖRBIGER, Schauspieler, Geburtstag 29.4.1894
Paul Hörbiger war ein österreichischer Schauspieler. Er gab in den meisten Filmen den herzensguten, gemütlichen Wiener. Kongenialer Partner: Hans Moser. Einen beträchtlichen Teil seiner Energie investierte Hörbiger in den 1950er-Jahren in die Aufklärung des Todes seines Bruders Alfred, der am 21.7.1945 in der Innsbrucker Universitätsklinik verstorben war. 1951 erstattete Hörbiger Anzeige gegen Unbekannt wegen Mordverdachts. Es folgten insgesamt 15 Prozesse mit Exhumierungen und Obduktionen des Leichnams. Über diesen Rechtsstreit kam es auch zur völligen Zerrüttung mit seinem Bruder Attila Hörbiger. 1963 wurden sämtliche Verfahren aus Mangel an Beweisen eingestellt.

5.3.2013       Todestag Dieter PFAFF, Schauspieler und Regisseur. Geburtstag 2.10.1947
Dieter Pfaff war ein deutscher Schauspieler und Regisseur. Er war „Der Dicke“ und „Psychotherapeut Bloch“. Den Durchbruch hatte er als „Sperling“. Am 20.9.2012 gab seine Agentur bekannt, daß er an Lungenkrebs erkrankt sei. Er erlag seinem Leiden im Kreise seiner Familie.

                                                                                                                            





5.3.1871 Geburtstag Rosa LUXEMBURG

ROSA LUXEMBURG




5.3.1871       Geburtstag Rosa LUXEMBURG, Todestag 15.1.1919
Die Vertreterin der Europäischen Arbeiterbewegung und Mitbegründerin von „Internationale“ und „Spartakusbund“ glänzte mit ihren Theorien zum Sozialismus. Von der Reichswehr ermordet, wurde ihre Leiche erst am 1.7.1919 im Berliner Landwehrkanal entdeckt.

30.7.1893     Rosa LUXEMBURG gründet die Sozialdemokratische Arbeiterpartei Polens und Litauens.

9.11.1918     Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg gründen in Berlin die Zeitung „Die Rote Fahne“ als Organ des Spartakusbundes.

15.1.1919     Nach dem gescheiterten Spartakusaufstand werden Karl Liebknecht (Geburtstag 13.8.1871) und Rosa Luxemburg (Geburtstag 5.3.1871) von Freikorpsoffizieren ermordet. Die Morde wurden nie gesühnt.

31.5.1919     Die Leiche Rosa Luxemburgs wird 4 Monate nach ihrer Ermordung im Berliner Landwehrkanal gefunden.


5.3.1908 Geburtstag Rex HARRISON

Rex HARRISON

5.3.1908       Geburtstag Rex HARRISON, Schauspieler, Todestag 2.6.1990
Sir Reginald Carey „Rex“ Harrison war ein britischer Schauspieler. Er gewann 1965 den Oscar als bester Hauptdarsteller. Die Hollywood- Klatschpresse liebte „Sexy Rexy“. Nicht nur als Prof. Higgins in „My Fair Lady“ bezauberte er die Damen. Rex Harrison war sechsmal verheiratet. 1989 wurde er von Elisabeth II zum Ritter geschlagen.



Freitag, 3. März 2017

4. MÄRZ

Der 04. MÄRZ ist der 63. Tag des Jahres - der 64. in Schaltjahren.
Es verbleiben noch 302 Tage bis Jahresende.
Sternbild:                                                                             Fische 




4.3.1394       Geburtstag HEINRICH DER SEEFAHRER, Todestag 13.11.1460
Heinrich der Seefahrer, portugiesisch Infante Dom Henrique de Avis, war ein bedeutender Auftraggeber von Entdeckungsreisen im 15. Jahrhundert. ...

4.3.1493       Christoph KOLUMBUS erreicht nach seiner ersten Entdeckungsfahrt den Hafen von Lissabon.

4.3.1678       Geburtstag Antonio VIVALDI, Komponist, Todestag 28.7.1741 
Antonio Lucio Vivaldi war ein venezianischer Komponist und Violinist des Barock sowie katholischer Priester. Rund die Hälfte seiner Konzerte schrieb er für die Violine. Seine Musik beeinflußte ganz Europa - bis hin zu Bach.

4.3.1852       Todestag Nikolai GOGOL, Schriftsteller, Geburtstag 1.4.1809
Nikolai Wassiljewitsch Gogol war ein russischer Schriftsteller. Der Name Gogol weist auf kosakische Vorfahren hin. Sein Vater galt als Träumer und war Gelegenheitsautor ukrainischer Schwänke. Die Mutter war vierzehn, als ihr der doppelt so alte Bräutigam vorgestellt wurde. Viele seiner Novellen und Komödien wurden später verfilmt. Er war mit Alexander Puschkin befreundet. Eine Psychose zerstörte den einst so umtriebigen Literaten völlig. Er starb an den Folgen strengen religiösen Fastens im Alter von 42 Jahren.

4.3.1904       Geburtstag Joseph SCHMIDT, Sänger (Tenor), Todestag 16.11.1942
Joseph Schmidt war ein lyrischer Tenor. Bereits als Kind sang er als Kantor in der Synagoge. …

4.3.1932       Geburtstag Miriam MAKEBA, Musikerin, Todestag 10.11.2008 
Miriam Makeba, auch bekannt als Mama Afrika, war eine südafrikanische Sängerin und eine Vertreter in der Weltmusik. ...

4.3.1936       Geburtstag Jim CLARK, F1-Rennfahrer, verunglückt: 7.4.1968
James „Jim“ Clark Junior war ein schottischer Automobilrennfahrer. ....

4.3.1936       Das Luftschiff „HINDENBURG“ startet in Friedrichshafen zum ersten Flug.

4.3.1943       Geburtstag Lucio DALLA, Musiker. Todestag 1.3.2012
Lucio Dalla war ein italienischer Musiker, der seit den 1980er-Jahren zu den bedeutendsten seines Landes zählte. Der Cantautore war für seine meist kritischen und poetischen Texte bekannt. Er starb während einer Tournee an einem Herzinfarkt.

4.3.1951       Geburtstag Chris REA, Musiker
Christopher Anton Rea ist ein britischer Sänger, Musiker, Komponist und Gitarrist italienisch-irischer Abstammung. ...

4.3.1952       Geburtstag Umberto TOZZI, Musiker
Umberto Tozzi ist ein italienischer Musiker. Sein großer Durchbruch kam Ende der 1970er-Jahre: 1977 landete er mit „Ti amo“ einen internationalen Bestseller, 1978 folgte „Tu“ und 1979 erschien das erfolgreiche „Gloria“.

                                                                                                                            






4.3 1904 - Joseph Schmid

JOSEPH SCHMIDT
4.3.1904 – 16.11.1942


Joseph Schmidt war ein österreichischer Opernsänger. ein lyrischer Tenor. Er wurde am 4.3.1904 in Dawideny, im österreichischen Kronland Bukowina, geboren und starb am 16.11.1942 im Internierungslager Girenbad oberhalb von Hinwil, Kanton Zürich, Schweiz.
Um 1930 gehörte er zu den bekanntesten Sängern in Deutschland. Nachdem er 1933 als Jude aus Deutschland fliehen mußte, gelangte er schließlich in die Schweiz, wo er in einem Lager erkrankte und mangels Hilfeleistungen starb.
Joseph Schmidt, der Sohn deutschsprachiger orthodoxer Juden, wuchs in Dawideny am Sereth südwestlich von Czernowitz gelegen, und in Czernowitz auf. Seine Heimat Bukowina gehörte zur österreichisch-ungarischen Monarchie und kam nach dem ersten Weltkrieg zu Rumänien. 1940 kam ein Teil zur Sowjetunion. Die vorerwähnten Orte liegen heute in der Ukraine. Das Dorf Dawideny heißt rumänisch Davideni.
Bereits als Kind sang Joseph Schmidt als in der Synagoge.

Bereits im Kindesalter sang Joseph Schmidt als Chasan (Kantor) im Israelitischen Tempel Czernowitz.
Er studierte ab 1925 an der Königlichen Musikschule Berlin bei Hermann Weissenborn Gesang. Der weltweit erfolgreiche Schmidt nahm zahlreiche Schallplatten auf und sang, entdeckt durch Cornelis Bronsgeest, zwischen 1929 und 1933 am Berliner Rundfunk in 38 Rundfunkopern. Mit seinen Rundfunksendungen trug er nicht nur zur Popularität des Rundfunks bei, sondern wurde selbst ein gefeierter Tenor. Aufgrund seiner geringen Körpergröße von nur 1,54 m blieb ihm eine Karriere auf der Opernbühne verwehrt. Trotzdem konnte er ab Januar 1939 in Brüssel die Rolle des Rudolf in La Bohème verkörpern, es folgte eine Tournee über Lüttich, Gent, Antwerpen, Brügge, Oostende und Verviers. Ein Gastspiel als Rudolf gab Schmidt im Jahre 1940 auch in Helsinki. Innerhalb eines Jahres spielte er diese Rolle 24 mal. Als weitere Bühnenpartie sollte er den Canio in Bajazzo singen, doch verhinderte die sich zuspitzende Politik dieses Projekt. Schmidts letzter nachweisbarer Auftritt fand in der Oper von Avignon am 14. Mai 1942 statt.
Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten sang er am 20. Februar 1933 zum letzten Mal im deutschen Rundfunk („Der Barbier von Bagdad“). Eine Woche darauf wurde ihm der Zugang zum Funkhaus verwehrt. Nach der Premiere seines Films „Ein Lied geht um die Welt“ am 9. Mai 1933 floh er im Dezember vor den Nationalsozialisten zunächst nach Wien, gastierte 1934 in Palästina und debütierte am 7.3.1937 als Tenor in der New Yorker Carnegie Hall. 1938 führte ihn seine Flucht vom inzwischen annektierten Österreich nach Belgien, im November 1940 nach Frankreich. Hier wurde er als Deutscher in der derzeit noch unbesetzten Zone Frankreichs, in La Bourboule, von der Vichy-Regierung zwangsinterniert.
Schmidt gelang im Oktober 1942 nach mehreren mißglückten Versuchen die Flucht in die Schweiz. Allein und zu Fuß überquerte er die Grenze. Von den Strapazen geschwächt, brach Schmidt in Zürich auf offener Straße zusammen, wurde erkannt und als illegaler Flüchtling – laut einem Gesetz von 1942 galten geflohene Juden in der Schweiz nicht als politische Flüchtlinge - in das Internierungslager Girenbad "zur Abklärung des Falles" gebracht. Er beantragte eine Arbeitserlaubnis, die ihm zunächst verweigert wurde. Schon nach kurzer Zeit erkrankte er an einer Halsentzündung und wurde in das Kantonsspital Zürich eingewiesen. Zwar behandelte man dort die Halsbeschwerden, seinem Hinweis auf starke Schmerzen in der Herzgegend wollte man jedoch nicht nachgehen und verweigerte eine weitere Untersuchung. Als offiziell geheilt wurde Schmidt am 14. November 1942 aus dem Kantonsspital entlassen und mußte in das Auffanglager Girenbad zurückkehren.
Nur zwei Tage später starb der berühmte Sänger im nahegelegenen Restaurant Waldegg. Die Wirtin hatte seinen angeschlagenen Gesundheitszustand erkannt und ihm ermöglicht, in ihrem Wohnzimmer auf dem Sofa zu ruhen. Als sie später nach ihm sah, bemerkte sie, daß er nicht mehr atmete. Er war an Herzversagen gestorben.
Einen Tag nach seinem Tod lag seine Arbeitserlaubnis vor und er wäre frei gewesen.
Joseph Schmidt ist auf dem Israelitischen Friedhof Unterer Friesenberg im Stadtkreis 3 in Zürich-Wiedikon beigesetzt. Sein Grabstein trägt in Deutsch die Inschrift Ein Stern fällt ... Joseph Schmidt Kammersänger 1904–1942, sowie auf Hebräisch die Worte 'hameshorer hamfurssam' („der berühmte Sänger“), womit auch die Kantorentätigkeit Schmidts einbegriffen ist. Eine Gedenktafel ist heute am Restaurant angebracht, wo er starb.
Eine umfassende Biografie über den Sänger verfaßte sein Nachlaßverwalter, der Schweizer Tenor Alfred Fassbind. Diese erschien 1992 im Schweizer Verlagshaus unter dem Titel Spuren einer Legende – Ein Lied geht um die Welt. Zum 70. Todestag erschien eine neue, stark überarbeitete Ausgabe im Römerhof Verlag in Zürich.
1958 wurde Schmidts Leben mit dem Titel Ein Lied geht um die Welt (Die Joseph-Schmidt-Story) verfilmt. Die Hauptrolle spielte Hans Reiser.
Nach Joseph Schmidt wurde 2004 die Musikschule im Berliner Ortsteil Adlershof (Bezirk Treptow-Köpenick) benannt. Zum 100. Geburtstag des Sängers gab das Bundesfinanzministerium am 11. März 2004 eine Briefmarke im Wert von 55 Cent heraus. Am 4. Juli 2007 wurde in Berlin eine Gedenktafel für Joseph Schmidt an der Nürnberger Straße 68 enthüllt, wo er bis 1933 wohnte.
1977 wurde in der Berlin-Neuköllner High-Deck-Siedlung die Joseph- Schmid-Straße und 1995 in Wien-Landstraße der Joseph-Schmidt-Platz nach ihm benannt.
Seit dem 22. Januar 2008 erinnert der Asteroid (168321) Josephschmidt an den Sänger. Die Benennung erfolgte auf Anregung von Markus Griesser, dem Leiter der Sternwarte Eschenberg in Winterthur.
"Joseph Schmidt besaß eine der schönsten lyrischen Tenorstimmen seiner Epoche. An sich war diese Stimme nur klein, doch ihre enorme Tonhöhe und ihr nuancenreicher, ausdrucksschöner Vortrag verdienen noch auf seinen zahlreichen Schallplatten höchste Bewunderung."


4.3.1394 Geburtstag HEINRICH DER SEEFAHRER

HEINRICH DER SEEFAHRER

4.3.1394       Geburtstag HEINRICH DER SEEFAHRER, Todestag 13.11.1460
Heinrich der Seefahrer, portugiesisch Infante Dom Henrique de Avis, war ein bedeutender Auftraggeber von Entdeckungsreisen im 15. Jahrhundert. Die von ihm initiierten Entdeckungsfahrten entlang der westafrikanischen Küste begründeten die portugiesische See- und Kolonialmacht und stellen den Beginn der Europäischen Expansion dar. Heinrich selbst unternahm keine Entdeckungsreisen. Seinen Beinamen verdankt er seinem Einsatz als Förderer der Seefahrt. Er war sehr belesen und kannte die Berichte früher Entdeckungsreisender nach Asien wie Marco Polo, Wilhelm von Rubruk oder des arabischen Weltreisenden Ibn Battuta. Das arabische Reisebuch des letzteren wurde allerdings erst im 19. Jahrhundert in Europa bekannt.




4.3.1932 Geburtstag Miriam MAKEBA

Miriam MAKEBA

4.3.1932       Geburtstag Miriam MAKEBA, Musikerin, Todestag 10.11.2008 
Miriam Makeba, auch bekannt als Mama Afrika, war eine südafrikanische Sängerin und eine Vertreter in der Weltmusik. Sie kämpfte seit ihrem Exil 1960 gegen die damalige Apartheid-Politik Südafrikas und setzte sich für die Menschenrechte ein. Auch ihre Musik bedeutete immer Widerstand gegen die Apartheid in ihrer Heimat. Unvergessen: natürlich ihr „Pata-Pata“.