Sonntag, 14. Mai 2017

15. MAI

Der 15. MAI ist der 135. Tag des Jahres - der 136. in Schaltjahren.
Es verbleiben noch 230 Tage bis Jahresende.
Sternbild:                                                                        Stier



Eisheilige: Verbrunzte Sophie

123     108   Marinus I                                                                                Vorgänger: Johannes VIII
15.5.884       Todestag Papst MARINUS I, Geburtstag unbekannt
                     Marinus war von 16.12.882 bis zum 15.5.884 Papst. In seinem kurzen Pontifikat beendete Marinus die versöhnliche Politik seines Vorgängers Johannes VIII gegenüber Photius, dem Patriarchen von Konstantinopel, und wiederholte noch im Jahr 882 dessen Exkommunikation. Außerdem setzte er den von Johannes VIII abgesetzten Bischof von Porto, den späteren Papst Formosus, wieder in sein Amt ein.
                                                                                     Nachfolger: Hadrian III

15.5.1862     Geburtstag Arthur SCHNITZLER, Schriftsteller, Todestag 21.10.1931
                     Arthur Schnitzler war ein österreichischer Erzähler und Dramatiker. …

15.5.1918     Geburtstag Eddy ARNOLD, Sänger, Todestag 8.5.2008
                     Wer Countrymusic mochte, kam in den 1940-ern  und 1950-ern kaum an ihm vorbei. „I‘ll hold you in my heart“ war fast ein halbes Jahr die  Nr.1 der Country Charts.

15.5.1920     Geburtstag Dolfi GRUBER, Langstreckenläufer, Todestag 7.1.1994

15.5.1925     Geburtstag Rod STEIGER, Schauspieler, Todestag 9.7.2002
                     Das Rauhbein wurde 1967 mit einem Oscar für seine Darstellung eines rassistischen Sheriffs in „In der Hitze der Nacht“ ausgezeichnet.

15.5.1928     In Australien beginnt der „Royal Flying Doctor Service“ ein Rettungsdienst für das unwegsame Binnenland (Outback), mit seinem ersten Rettungsflug.

15.5.1933     Geburtstag Marianne HOLD, Schauspielerin, Todestag 11.9.1994
                     Marianne Strobel-Hold, geborene Weiss, war eine deutsche Schauspielerin…

15.5.1935     Die Moskauer Metro (U-Bahn) wird eröffnet.

15.5.1937     Geburtstag Madeleine ALBRIGHT, Politikerin
                     In Prag geboren, war sie die erste Frau, die in den USA Außenministerin wurde.

15.5.1953     Geburtstag Mike OLDFIELD, Musiker

15.5.1955     Österreich erhält seine Souveränität zurück und verpflichtet sich zur Neutralität

15.5.1992     Die Berliner Justiz erhebt wegen der Todesschüsse an der Mauer und innerdeutschen Grenze Anklage gegen Ex-DDR-Staatschef Honecker und andere frühere SED-Machthaber

15.5.1999     Todestag Ernst MOSCH, Musiker, Geburtstag 7.11.1925
                     Er gründete die „Original Egerländer Musikanten“ und spielte mit dem Blasorchester 1966 sogar in der Carnegie Hall.

15.5.1999     Todestag Ernst MOSCH, Musiker, Geburtstag 7.11.1925
                     Ernst Mosch war ein deutscher Musiker. Er gründete die „Original Egerländer Musikanten“ und war deren musikalischer Leiter. Von seinen Fans wurde er liebevoll „König der Blasmusik“ genannt. Mosch war nicht der erste, der die Egerländer Musik in der Welt berühmt machte, er gilt jedoch als der mit Abstand erfolgreichste. 1966 spielte er mit dem Blasorchester sogar in der Carnegie Hall.

15.5.2003     Todestag June CARTER CASH, Geburtstag 23.6.1929
                     Die Country-Sängerin und Songschreiberin trat schon als 10-jährige mit ihrer Familie auf den Country-Bühnen auf. Johnny Cash mußte lange bitten, bis sie 1968 seinen Heiratsantrag annahm.   
                     Valerie June Carter Cash wurde am 23.6.1929 in Maces Springs, Virginia, geboren. Sie war nicht nur eine US-amerikanische Country-Sängerin und Songschreiberin, sondern auch die Ehefrau von Johnny Cash.
                     Die Tochter von Ezra und Maybelle Carter stand als Mitglied der traditionsreichen Carter Family schon mit zehn Jahren auf der Bühne und spielte Country-Musik. Nach Trennung der Showfamilie 1943 kurz als Schauspielerin tätig, kam June Carter bald zur Musik zurück. Auf der Bühne spielte sie oft Autoharp, Banjo und Gitarre.
                     In den 1950er-Jahren war sie mit dem Country-Musiker Carl Smith verheiratet. Aus dieser Ehe ging Tochter Carlene Carter hervor, die in den 1970er- und 1980er-Jahren die Familientradition der Carter Family in dritter Generation fortsetzte. Im November 1957 heiratete June den  Polizisten und Stockcar-Fahrer Edwin „Rip“ Nix. Die gemeinsame Tochter Rozanna Lea („Rosie“) wurde 1958 geboren und starb im Oktober 2003 an einer Kohlenmonoxid-Vergiftung.
                     Ab 1961 ging June Carter mit dem berühmten Country-Musiker Johnny Cash auf Tourneen. Im April 1963 brachte Cash den Song „Ring of fire“ heraus, der in seiner Version – unterlegt mit den typischen Mariachi-Trompeten – ein Welthit wurde. Das Lied wurde 1962 von Merle Kilgore und June Carter geschrieben, die darin Cashs Alkohol- und Tablettenabhängigkeit und ihre verbotene Liebe zu ihm beschreibt. Cash und Carter waren zu diesem Zeitpunkt noch mit anderen Partnern verheiratet, aber seit langem ineinander verliebt. Nachdem sich June Carter lange wegen Cashs Abhängigkeit geweigert hatte, ihn zu heiraten, nahm sie am 22. Feber 1968 seinen Heiratsantrag an, den er ihr auf der Bühne während eines Konzerts in Ontario / Kanada machte. Sie heirateten am 1. März 1968 in Franklin, Kentucky. Der gemeinsame Sohn John Carter Cash kam 1970 zur Welt.
                     June Carter war mehr als „nur“ die Ehefrau von Country-Gott Johnny Cash: Sie war Autorin, Muse, Sängerin, Bühnengefährtin: June Carter gehörte seit Jahrzehnten zu den ganz Großen der amerikanischen Countryszene, auch wenn sie bei ihren Auftritten meist brav einen Schritt hinter dem großen Johnny zurücktrat.
                     Neben der Arbeit mit Cash trat sie weiterhin gemeinsam mit ihren Schwestern auf und führte ihre Solo-Karriere fort. 1975 veröffentlichte sie mit Appalachian Pride ihr Solo-Debüt. Die LP und daraus ausgekoppelte Singles konnten sich nicht in den Charts plazieren.
                     1983 stand sie gemeinsam mit Johnny Cash für den Spielfilm Mord im falschen Bezirk vor der Kamera. 2000 erhielt sie für Press On einen Grammy in der Kategorie Best Traditional Folk Album und 2004 für das posthum veröffentlichte Album Wildwood Flower sowie für Keep on the Sunny Side in der Kategorie Best Female Country Vocal Performance.
                     June Carter starb am 15. Mai 2003 im Alter von 73 Jahren an den Folgen einer Herzklappenoperation. Im 2005 gedrehten biographischen Film „Walk The Line“ wurde sie von Reese Witherspoon gespielt, die dafür einen Oscar in der Kategorie „Beste Hauptdarstellerin“ erhielt.

                                                                                                                            






15. Mai 1955: Der österreichische Staatsvertrag

15. Mai 1955: Der österreichische Staatsvertrag

Der Österreichische Staatsvertrag, im Langtitel Staatsvertrag betreffend die Wiederherstellung eines unabhängigen und demokratischen Österreich, gegeben zu Wien am 15. Mai 1955, juristisch kurz Staatsvertrag von Wien, wurde am 15. Mai 1955 in Wien im Schloss Belvedere von Vertretern der alliierten Besatzungsmächte USA, Sowjetunion, Frankreich und Großbritannien sowie der österreichischen Bundesregierung unterzeichnet und trat am 27. Juli 1955 offiziell in Kraft.
Gegenstand dieses Vertrages ist die Wiederherstellung der souveränen und demokratischen Republik Österreich nach der nationalsozialistischen Herrschaft in Österreich von 1938 bis 1945, dem Ende des Zweiten Weltkrieges und der darauf folgenden Besatzungszeit von 1945 bis1955. Während dieser Besatzungszeit war Österreich zwar formal wiederhergestellt, aber noch kein selbständiger Staat. Dieser Staatsvertrag gilt auch als ein wesentlicher Faktor für die Entwicklung eines eigenständigen Österreichbewußtseins.
Im Bundesgesetzblatt Nr. 152 vom 30. Juli 1955 steht geschrieben:
Staatsvertrag, betreffend die Wiederherstellung eines unabhängigen und demokratischen Österreich. Dieser besteht aus einer Präambel und neun Teilen:
1.Politische und territoriale Bestimmungen
2.Militärische und Bestimmungen über die Luftfahrt
3.Reparationen
4.Zurückziehung der Alliierten Mächte
5.Eigentum, Rechte und Interessen
6.Wirtschaftsbeziehungen
7.Regelung bei Streitfällen
8.Wirtschaftsbestimmungen
9.Schlussbestimmungen
Österreich verpflichtete sich im Vertrag, keine wie immer geartete politische oder wirtschaftliche Vereinigung mit Deutschland einzugehen (Art. 4, Anschlussverbot). (Diese Verpflichtung wurde von der Sowjetunion jahrzehntelang dazu genützt, den Beitritt Österreichs zur EWG zu beeinspruchen;)
die Minderheitenrechte der Slowenen und Kroaten zu gewährleisten (Art. 7 Abs. 2 und 3). Mediale Präsenz erreichte hierbei vor allem der sogenannte Ortstafelstreit – andere Punkte bezüglich der Minderheitenrechte, wie im Staatsvertrag festgeschrieben, sind bis dato nicht erfüllt;
eine demokratische, auf geheimen Wahlen gegründete Regierung zu unterhalten (Art. 8). Dies war zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses längst der Fall;
alle nationalsozialistischen Organisationen aufzulösen und keine Wiederbetätigung von nazistischen und faschistischen Organisationen zuzulassen (Art. 9 und 10, vgl. Verbotsgesetz 1947, das nach wie vor gilt);
das Habsburgergesetz beizubehalten (Art. 10), was bis heute der Fall ist;
Personen, die in der deutschen Wehrmacht im Rang eines Obersts oder höher tätig waren oder die als gewesene Nationalsozialisten von Österreich nicht entlastet wurden, nicht ins Bundesheer aufzunehmen (Art. 12; 2008 vom Nationalrat als nicht mehr geltend festgestellt), und
nicht an der Wiederbewaffnung Deutschlands mitzuwirken (Art. 15 Z. 2; 2008 vom Nationalrat als nicht mehr geltend festgestellt).
Diese Bestimmungen stehen, soweit sie noch gelten, auf Grund eines am 4. März 1964 beschlossenen Bundesverfassungsgesetzes  in Verfassungsrang.
Österreich verpflichtete sich weiters, der Sowjetunion das bis dahin von ihr verwaltete deutsche Eigentum abzulösen, es aber nicht an die früheren deutschen Eigentümer zurückzustellen. Innerhalb von sechs Jahren waren an die UdSSR rund 150 Millionen Dollar zu zahlen. Die Alliierten verpflichteten sich, binnen 90 Tagen nach In-Kraft-Treten des Vertrags ihre Truppen von österreichischem Staatsgebiet abzuziehen.
Die vom Nationalrat am 26. Oktober 1955 verfassungsgesetzlich beschlossene immerwährende Neutralität wird oft fälschlich als Teil des Staatsvertrages betrachtet, steht mit diesem aber in keinem rechtlichen Zusammenhang. Es bestand jedoch ein (heute nicht mehr relevanter) politischer Zusammenhang, der unter Moskauer Memorandum näher beschrieben wird.
Obsolete Bestimmungen
In Hinblick auf die veränderte Weltlage hat die österreichische Bundesregierung in einer Erklärung vom 20. November 1990 an die vier anderen Signatarstaaten des Staatsvertrages die militärischen und Luftfahrtbestimmungen (Art. 12–16) für obsolet erklärt. Die Art. 12 und 15 Z. 2 wurden außerdem 2008 als nicht mehr geltend festgestellt.
Anspruch auf Rechtsnachfolge
Ein Signatarstaat des Staatsvertrages, die Sowjetunion, und das dem Vertrag beigetretene Jugoslawien bestehen nicht mehr. Bundespräsident Klestil betonte 1992, für zerfallene Staaten gebe es keine automatische Rechtsnachfolge. 1993 hielten die Russische Föderation und Österreich in einem 1994 vom Nationalrat als Staatsvertrag beschlossenen Notenwechsel (der drittletzte Absatz wurde durch § 7 Z. 78 des 1. BVRBG 2008 in einfachgesetzlichen Rang zurückgestuft) fest, wie mit den aus der Zeit der Sowjetunion stammenden Vereinbarungen umzugehen sei. Der Staatsvertrag, zu dem damals mit Russland keine offenen Fragen mehr bestanden, wurde in diesem Notenwechsel, der Verträge von 1927 bis 1990 nannte, nicht erwähnt.
Die von Slowenien betreffend Art. 7 des Staatsvertrags politisch in Anspruch genommene, aber bis dato formell nicht notifizierte Rechtsnachfolge nach Jugoslawien wurde von Österreich 2009 und 2010 bestritten. Nach der Lösung der Kärntner Ortstafelfrage 2011 maß Ministerpräsident Borut Pahor der Notifizierung derzeit keinen Bedarf zu.
Moskauer Deklaration
Am 1. November 1943 wurde von den Außenministern der Sowjetunion, Großbritanniens und der USA die Moskauer Deklaration beschlossen. Darin erklärten sie einerseits, „daß Österreich, das erste freie Land, das der typischen Angriffspolitik Hitlers zum Opfer fallen sollte, von deutscher Herrschaft befreit werden soll“ und „die Besetzung Österreichs durch Deutschland am 15. März 1938 als null und nichtig“ angesehen wird, hielten anderseits auch fest: „Österreich wird aber auch daran erinnert, daß es für die Teilnahme am Kriege an der Seite Hitler-Deutschlands eine Verantwortung trägt, der es nicht entrinnen kann“.
Verhandlungen
Die erste frei gewählte Nachkriegsregierung Österreichs unter der Oberaufsicht der alliierten Besatzungsmächte hatte bereits im Jänner 1947 in London versucht, einen Friedensvertrag mit den Alliierten auszuhandeln. Ab März 1947 wurden die weiteren Verhandlungen nach Moskau verlegt. Die Verhandlungsteilnehmer aus den Reihen der ÖVP unter Führung von Leopold Figl und Julius Raab stimmten den sowjetischen Forderungen weitgehend zu, während die SPÖ-Verhandler sich, auch um die Distanz zwischen Sozialdemokraten und Kommunisten zu wahren, den sowjetischen Forderungen nicht uneingeschränkt beugen wollten. Erst Bruno Kreisky, damals Staatssekretär im Außenministerium, konnte als sozialdemokratischer Delegierter seine Parteikollegen schließlich davon überzeugen, dass ihre antisowjetische Haltung die Verhandlungen behinderte.
Als problematisch erwiesen sich für die Verhandlungen zum Staatsvertrag zunächst jugoslawische Gebietsansprüche auf Teile Südkärntens. Durch den Konflikt zwischen dem sowjetischen Staatschef Josef Stalin und dem Ministerpräsidenten der Volksrepublik Jugoslawien Josip Broz Tito im Jahr 1949 verlor dieser Aspekt für die Sowjetunion an Bedeutung und die bestehenden Grenzen wurden beibehalten.
Ein schwerwiegenderes Problem stellten die Fragen zum „deutschen Eigentum“ in Österreich dar. Das umfasste allen Grundbesitz, der schon vor dem „Anschluss“ Österreichs an das Deutsche Reich im März 1938 deutschen Staatsbürgern gehört hatte, weiters jeden nach dem „Anschluß“ von Deutschen nach Österreich gebrachten Besitz sowie mit deutschem Kapital in Österreich errichtete Industrieanlagen und auch jeden Besitz, der von Deutschen in den Jahren von 1938 bis 1945 in Österreich erworben worden war (ausgenommen waren erzwungene Käufe und Enteignungen). In der sowjetischen Besatzungszone waren etwa die gesamte Erdölindustrie, die Donau-Dampfschifffahrts-Gesellschaft und eine Reihe von Industrieunternehmen (insgesamt rund 300) als deutsches Eigentum beschlagnahmt worden und standen unter Verwaltung des USIA (Управление советским имуществом в Австрии, „Verwaltung des sowjetischen Eigentums in Österreich“).
Auf der politischen Ebene war die vor allem von der Sowjetunion geforderte Verknüpfung der Verhandlungen mit Österreich mit einem Friedensvertrag zwischen den Alliierten und Deutschland ein Hindernis auf dem Weg zu einer raschen Einigung. Mit der Verschärfung des Kalten Krieges wurde auch ein vorgezogener Staatsvertrag mit Österreich immer unwahrscheinlicher.
Auf Initiative Brasiliens beschloss die UNO-Vollversammlung am 20. Dezember 1952 eine Resolution mit der ernsthaften Aufforderung an die Regierungen der Signatarstaaten der Moskauer Deklaration von 1943, unter den Aspekten der baldigen Beendigung der Besetzung des Landes und der vollen Ausübung der Souveränität durch Österreich erneute und dringende Bemühungen zur Erreichung einer Übereinkunft über die Bedingungen eines Vertrages mit Österreich zu unternehmen.
Erst als Dwight D. Eisenhower Harry S. Truman als Präsident der USA abgelöst hatte und Josef Stalin 1953 verstorben war, wurde das Verhandlungsklima zusehends besser. Nachdem Julius Raab im selben Jahr neuer österreichischer Bundeskanzler geworden war, änderte sich auch der Verhandlungsstil auf österreichischer Seite.
An der Berliner Außenministerkonferenz vom 25. Jänner bis 28. Februar 1954 nahmen auch Vertreter Österreichs teil. Die Sowjets wollten hier weiterhin nur unter der Auflage einem Vertrag mit Österreich zustimmen, dass sowjetische Truppen bis zum Abschluss eines Friedensvertrages mit Deutschland im Land stationiert blieben. Dem stimmten die Westmächte nicht zu und auch Österreich war dagegen. Als weitere Bedingung nannte der sowjetische Außenminister Wjatscheslaw Molotow, dass Österreich ein neutraler Staat sein müsse, was die Westalliierten befürchten ließ, dass ihre Truppen in Italien durch die neutrale Schweiz und ein neutrales Österreich vom Hauptkontingent ihrer Streitkräfte in Europa abgeschnitten werden könnten. Eine Neutralität nach Schweizer Vorbild war bereits von Karl Renner (SPÖ), von 1945 bis 1950 erster Bundespräsident der Republik nach dem Zweiten Weltkrieg, vorgeschlagen worden und wurde auch von seiner Partei unterstützt.
Moskauer Memorandum
Während die Bundesrepublik Deutschland 1954 der NATO beitrat, wurden die Verhandlungen über die volle Souveränität Österreichs in Moskau weitergeführt. Im April 1955 traf auf Einladung der sowjetischen Regierung unter Georgi Malenkow eine österreichische Delegation in Moskau ein. Teilnehmer waren Vizekanzler Adolf Schärf (SPÖ), Außenminister Leopold Figl (ÖVP) und Staatssekretär Bruno Kreisky (SPÖ), Verhandlungsleiter war Bundeskanzler Julius Raab (ÖVP).
Die Gespräche von 12. bis 15. April führten zum Durchbruch und gelten auch als Geburtsstunde der österreichischen Neutralität. Die Sowjets verlangten die Neutralität direkt im Vertrag zu verankern. Sie betrachteten die immerwährende Neutralität als Vorbedingung für die Wiedererlangung der Souveränität Österreichs, während die Verhandler aus Österreich sie davon zu überzeugen suchten, dass nur ein souveräner Staat seine rechtlich verbindliche Neutralität beschließen kann.
Schließlich führten die Gespräche zu dem Ergebnis, dass das Neutralitätsgesetz vom freien und souveränen Staat Österreich beschlossen werden sollte. Im Abschlussdokument, dem Moskauer Memorandum, wurde festgehalten, dass Österreich ein neutraler Staat sein würde und die vier alliierten Siegermächte des Zweiten Weltkrieges die Unversehrtheit und Unverletzlichkeit des Staatsgebietes garantieren würden. So konnte Raab bei der Rückkehr der Verhandler am Flugplatz Bad Vöslau am 15. April verkünden: „Österreich wird frei sein“.
Vertragsunterzeichnung
 Der Vertrag bei der Ausstellung auf der Schallaburg, Niederösterreich 2005
Am Tag vor der Unterzeichnung des Staatsvertrages gelang es Außenminister Figl in den Schlußverhandlungen in Wien noch, die Nennung der Mitschuld Österreichs am Zweiten Weltkrieg aus der Präambel des Vertrages zu streichen, wobei in erster Linie die sowjetische Seite davon überzeugt werden musste. Am 15. Mai 1955 wurde schließlich der Staatsvertrag betreffend die Wiederherstellung eines unabhängigen und demokratischen Österreich im Marmorsaal des Schlosses Belvedere in Wien unterzeichnet.
Der Staatsvertrag trägt die Unterschriften folgender neun Personen:
1.Wjatscheslaw Michailowitsch Molotow (Außenminister der Sowjetunion)
2.Iwan Iwanowitsch Iljitschow (Hochkommissar und Gesandter der Sowjetunion)
3.Harold Macmillan (Außenminister von Großbritannien)
4.Geoffrey Arnold Wallinger (Hochkommissar und Botschafter von Großbritannien)
5.John Foster Dulles (Außenminister der USA)
6.Llewellyn E. Thompson Jr. (Hochkommissar und Botschafter der USA)
7.Antoine Pinay (Außenminister von Frankreich)
8.Roger Lalouette (Stellvertretender Hochkommissar und Gesandter von Frankreich)
9.Leopold Figl (Außenminister von Österreich)
Der Vertrag wurde am 7. Juni vom österreichischen Nationalrat ratifiziert. Nach der Ratifizierung durch alle Signatarstaaten bzw. nach Einlangen der zuletzt von Frankreich unterzeichneten Zustimmungserklärung in Moskau, dem Aufbewahrungsort des österreichischen Staatsvertrages im Original, trat dieser schließlich am 27. Juli 1955 in Kraft. Für den Abzug der Besatzungssoldaten und deren mittlerweile zahlreich ansässigen Angehörigen der Besatzungsmächte war im Vertrag der Zeitraum bis längstens 90 Tage nach In-Kraft-Treten vereinbart, somit bis 25. Oktober 1955. Am 26. Oktober, einen Tag nach der gesetzten Frist, beschloss der Nationalrat, nach Schweizer Vorbild und dem Moskauer Memorandum entsprechend, die immerwährende Neutralität und nahm die Neutralitätserklärung in Form eines Bundesverfassungsgesetzes, des Neutralitätsgesetzes, in den Verfassungsrechtsbestand auf. Damit erklärte Österreich, keinen militärischen Bündnissen beizutreten, keine fremden militärischen Stützpunkte auf seinem Territorium zuzulassen und seine Unabhängigkeit mit allen gebotenen Mitteln zu verteidigen. Erst seit 1965 wird der 26. Oktober im Gedenken daran als österreichischer Nationalfeiertag (zuvor: Tag der Fahne) begangen, seit 1967 ist dieser Tag arbeitsfrei. Die oft verwendete Erzählung, am 25. Oktober 1955 habe der letzte russische Besatzungssoldat Österreich verlassen, ist irrig: Dies geschah bereits am 19. September um 20 Uhr. Am 29. Oktober 1955 sollen sich zumindest 20 britische Soldaten mit ihrem kommandierenden Offizier, Oberst E. T. Roberts, noch in der Kaserne Klagenfurt-Lendorf befunden haben.
Am 14. Dezember 1955 wurde Österreich Mitglied der Vereinten Nationen.
Österreich war mit dem Staatsvertrag der einzige europäische Staat, der nach 1945 bis zur samtenen Revolution 1989 auf friedlichem Weg frei von allen Besatzungsmächten wurde. In der Zeit des Kalten Krieges wurden das Anschlußverbot und die immerwährende Neutralität dahingehend interpretiert, dass der Beitritt zur EWG Österreich nicht erlaubt sei. So trat Österreich 1959 mit Wirkung vom 1. Jänner 1960 der Europäischen Freihandelsassoziation (EFTA) bei, der damals auch Norwegen, Schweden, Dänemark, Großbritannien, Portugal und die Schweiz angehörten. Erst 1995 wurde es Mitglied der Europäischen Union.
Mythisierung des Staatsvertrags
 Gedenktafel im Fußboden des Marmorsaals im Oberen Belvedere, Wien
Wunsch nach Freiheit
Im Bewusstsein der Bevölkerung hat der Staatsvertrag bis heute ungebrochen einen hohen emotionalen Stellenwert. Die Vertragsunterzeichnung gilt als Meilenstein der Zweiten Republik. So war in der politischen Rhetorik mit der fast zehn Jahre währenden Forderung nach der Unterzeichnung des Vertrags stets eine Einforderung der Freiheit und Souveränität Österreichs aufs engste verbunden worden und der Begriff Freiheit fungierte als prominentes Leitvokabel jener Zeit.
Positiver Wert Neutralität
Mit dem Erreichen dieses Ziels wandelte sich das zentrale Motiv, das mit dem Staatsvertrag verbunden wurde, schlagartig. Ab sofort stand der schriftlich niedergelegte Vertrag als Garant für die immerwährende Neutralität des Landes, die in der politischen Überzeugungsarbeit als höchst positiver Wert propagiert wurde und über Jahrzehnte bis zum EU-Beitritt Österreichs fixer Bestandteil des österreichischen politischen Bewusstseins war. Die Neutralität selbst ist – entgegen oftmaligen Annahmen – nicht Bestandteil des Vertrags, war aber politische Vorbedingung der Sowjetunion (siehe Abschnitt Moskauer Memorandum).
 „d’Reblaus“
Zu den Zeugnissen des besonderen Stellenwerts des Staatsvertrags zählt nicht nur der Umstand, dass Bundeskanzler Julius Raab das Attribut Staatsvertragskanzler erhielt; dazu zählen auch volksnahe Geschichten in Zusammenhang mit der Unterzeichnung des Vertrags, die von einem politischen Mythos des Dokuments zeugen.
Außenminister Figl, der auch bei politischen Gegnern beliebt war, wurde vom Volk eine gewisse Trinkfestigkeit zugeschrieben. Daher war lange Zeit die Legende verbreitet worden, Raab und Figl hätten den russischen Außenminister Molotow in Heurigenstimmung von der Streichung des Hinweises auf Österreichs NS-Vergangenheit aus der Präambel überzeugen können. In einer Karikatur von Hanns Erich Köhler für die Münchner Zeitschrift Simplicissimus mit dem Titel Wiener Charme in Moskau wurde der Zither spielende Raab dargestellt, dem Figl, während die russischen Gesprächspartner bereits in Tränen ausbrechen, ins Ohr flüstert: Und jetzt, Raab – jetzt noch d’Reblaus, dann sans waach! (Die Reblaus war ein beliebtes Heurigenlied; sans waach = sind sie weich = sind sie milde gestimmt und bereit nachzugeben.) Diese Zither Raabs sowie die Noten, auf denen sich auch Notizen der Russen befinden, tauchte 2011 wieder auf und wird im Julius Saal der Hypo Noe Gruppe in St. Pölten ausgestellt.
Tatsächlich handelte es sich aber um das moralische Argument, daß die so genannte Verantwortungsklausel ein Schuldmal für den jungen Staat sei, das als Hypothek für die Entwicklung des jungen Staates nicht förderlich sei.
Die entsprechenden Textstellen der Moskauer Deklaration hinsichtlich der Wiederherstellung Österreichs als unabhängiger Staat und die Streichung der Schuldklausel aus der Präambel des Staatsvertrags galten jahrzehntelang als wesentliche Argumente zur Aufrechterhaltung der so genannten Opferthese, die oft als „Lebenslüge der Zweiten Republik“ bezeichnet wird.
Brasiliens Initiativen 1952–1954
Der Tiroler Historiker Norbert Hölzl verknüpfte 2011 die erste Kaisersgattin von Brasilien, Dona Leopoldina aus dem Haus Habsburg, mit den für Österreich angeblich überraschenden Initiativen Brasiliens für den raschen Abschluss des Staatsvertrags. Der brasilianische Präsident Getúlio Dornelles Vargas habe Außenminister Karl Gruber 1952 überraschend nach Rio de Janeiro eingeladen und ihm mitgeteilt, Brasilien als eine der Siegermächte des Zweiten Weltkriegs fühle sich „moralisch verpflichtet“, etwas für Österreich zu tun.
Brasilien erreichte hierauf bei der UNO mit der Bewegung der Blockfreien Staaten eine Resolution, die die Alliierten aufforderte, die Staatsvertragsverhandlungen ernsthaft weiter zu betreiben (siehe oben). Die Vertreter der Ostblockstaaten hätten bei der Abstimmung im Dezember 1952, bei der keine Gegenstimmen abgegeben worden seien, den Saal verlassen. 1953 und 1954 habe dem österreichischen Generalkonsul in Sao Paulo Otto Heller zufolge Präsident Vargas die prominentesten Außenpolitiker des Landes dazu angehalten, bei den Westmächten den ausstehenden Staatsvertrag einzumahnen. Die Bundesregierung in Wien habe sich 1954 mit einer großen Brasilien-Ausstellung im Naturhistorischen Museum Wien für die diplomatische Unterstützung bedankt. Es bleibt offen, welche praktischen Auswirkungen auf die Verhandlungen die Initiativen Brasiliens gehabt haben.
 „Österreich ist frei!“
Bei der Vertragsunterzeichnung im Schloss Belvedere fielen als Abschlusssatz der Dankesrede Figls auch seine berühmten Worte Österreich ist frei! – eines der bekanntesten politischen Zitate der jüngeren Geschichte Österreichs. Der Satz wurde im Marmorsaal gesprochen und nicht, wie oft angenommen, auf dem Balkon bei der Präsentation des Vertrages. Dieses bis heute festgefahrene Missverständnis hat seinen Ursprung in der medialen Berichterstattung, denn in einer Dokumentation der Austria Wochenschau sind die Bilder, die Figl auf dem Balkon bei der Präsentation des Vertrages zeigen, mit den nämlichen Worten seiner Rede unterlegt worden. Diese öffentliche Präsentation auf dem Balkon soll laut Berichten von Augenzeugen im Protokoll der Unterzeichnungszeremonie nicht vorgesehen gewesen, sondern von Figl spontan initiiert worden sein.
Original des Vertrags
Lange Zeit war der Allgemeinheit kaum bekannt, daß sich das Original des Staatsvertrags im Staatsarchiv des Außenministeriums in Moskau und nicht in Österreich befindet. Im österreichischen Staatsarchiv ist nur eine Abschrift vorhanden. Im so genannten Jubiläumsjahr 2005 wurde diese Tatsache deutlich, als die Vertragsurkunde aus Moskau nach Österreich geholt und auf der Schallaburg in Niederösterreich sowie im Wiener Belvedere der Öffentlichkeit im Rahmen von Ausstellungen erstmals gezeigt werden konnte.


   Quelle: In der Schule hatten wir Staatsbürgerkunde-Unterricht...

15.5.1933 Geburtstag Marianne HOLD,

Marianne HOLD

15.5.1933     Geburtstag Marianne HOLD, Schauspielerin, Todestag 11.9.1994
Marianne Strobel-Hold, geborene Weiss, war eine deutsche Schauspielerin. Ob „Die Fischerin vom Bodensee“ oder „Wetterleuchten um Maria“: Sie war der Star vieler Heimatfilme und durfte am Ende immer den Richtigen bekommen. Sie starb in ihrem Haus in Lugano an Herzversagen.





15.5.1862 Geburtstag Arthur SCHNITZLER

Arthur SCHNITZLER

15.5.1862     Geburtstag Arthur SCHNITZLER, Schriftsteller, Todestag 21.10.1931
Arthur Schnitzler war ein österreichischer Erzähler und Dramatiker. Er gilt als einer der bedeutendsten Vertreter der Wiener Moderne und blickte den Menschen ins Innere. Ehebruch und Affären waren häufig das Thema des Wieners. Arthur Schnitzler starb an einer Gehirnblutung.





Samstag, 13. Mai 2017

14. MAI

Der 14. MAI ist der 134. Tag des Jahres - der 135. in Schaltjahren.
Es verbleiben noch 231 Tage bis Jahresende.
Sternbild:                                                                                 Stier



Eisheiliger: Bonifatius

   81   72       Theodor I                                                         24.11.642-14.5.649
                                                                                     Vorgänger: Johannes IV
14.5.649       Todestag Papst THEODOR I,  Geburtstag unbekannt
                     Theodor I war von 24.11.642 bis zum 14.5.649 Papst der römisch-katholischen Kirche. Theodor war ein aus Jerusalem gebürtiger Grieche. Als Papst trat er besonders gegen den Monotheletismus ein. Der exilierte byzantinische Patriarch Pyrrhos erhielt von Theodor als rechtmäßiger Patriarch von Konstantinopel, nachdem er ebenso den Monotheletismus verworfen hatte. Als Pyrrhos sich jedoch nach seiner Rückkehr wieder dem Monotheletismus zuwandte, verhängte Theodor das Anathema und die Absetzung über ihn. Ebenso verfuhr er mit Pyrrhos‘ Nachfolger Paulos II.
                                                                                           Nachfolger: Martin I

14.5.964       Papst Johannes XII kommt ums Leben. Nach einer Überlieferung wird er vom Ehemann einer Geliebten erschlagen.

131     Johannes XII                                                           16.12.955-14.12.963
                                                                                       Vorgänger: Agapitus II
14.5.964       Todestag Papst Johannes XII  (Octavian von Spoleto),  Geburtstag 937/939
                     Er war der einzige Papst - vielleicht mit Ausnahme des Papstes Benedikt IX - der als Jugendlicher sein Amt antrat. Am 4.12.963 wurde er abgesetzt. Er krönte 962 erstmals einen römisch-deutschen König zum Kaiser.
                     Nach dem Tod von Agapitus II wurde Octavian am 16.12.955 im Alter von 16 Jahren als Johannes XII zum Papst gewählt. Dabei war er völlig ungebildet und beherrschte nur die Vulgärsprache. Er war der fünfte und letzte Papst, der auf Befehl Alberichs gewählt wurde. Johannes wird in den Quellen als eine der erbärmlichsten Figuren beschrieben, die je in der Geschichte Roms und der Kirche eine Rolle gespielt haben. Der zeitgenössische Geschichtsschreiber Bischof Luitprand von Cremona berichtete u.a. Von Mord, Verstümmelungen, Ehebruch, Inzest, Simonie, Jagd- und Spielleidenschaft, Meineid und Gotteslästerungen. In seinem Laster kannte Johannes keine Grenzen. Er soll heilige Gefäße an Prostituierte verschenkt haben. Einmal ließ er angeblich sogar einen Diakon in einem Pferdestall weihen.
                     Nach verschiedenen Überlieferungen erlitt Johannes einen gewaltsamen Tod, wobei über die Art des Todes unterschiedliche Versionen bestehen. Nach der wohl bekanntesten soll er während des Geschlechtsaktes mit einer römischen Aristokratin von deren eifersüchtigem Ehemann überrascht und mit einem Hammer erschlagen worden sein.
                                                                                           Nachfolger: Leo VIII

14.5.1884     Geburtstag Claude DORNIER, Flugzeugbauer, Todestag 5.12.1969
                     Claude Honoré Desiré Dornier war ein deutscher Flugzeugkonstrukteur. …

14.5.1891     Geburtstag Egon KORNAUTH, Komponist, Todestag 28.10.1959
                     Egon Kornauth war ein österreichischer Komponist und Dirigent. …

14.5.1938     Unter der Leitung des Architekten Christoph Miller erfolgt in Schwechat bei Wien der Spatenstich für einen Fliegerhorst der Deutschen Luftwaffe, den heutigen Flughafen Wien.

14.5.1947     Geburtstag Hans ORSOLICS, Boxer,

14.5.1958     Baubeginn des Mont-Blanc-Tunnels zwischen Frankreich und Italien

14.5.1961     Geburtstag Ulrike FOLKERTS, Schauspielerin
                     Sie ist mit rund 50 Auftritten als Tatort-Kommissarin Lena Odenthal die Ikone der ARD-Tatortreihe.

14.5.1962     Geburtstag Thomas BUBENDORFER, Extrembergsteiger

14.5.1982     Eine britische Kommandoeinheit landet während des Falklandkrieges auf Pebble Island (Isla de Borbón), einer der größeren Falklandinseln, und zerstört die dortige Luftwaffenbasis und 11 Flugzeuge.

14.5.1987     Todestag Rita HAYWORTH, Schauspielerin, Geburtstag 17.10.1918
                     Rita Hayworth, geboren als Margarita Carmen Cansino, war eine US-amerikanische Schauspielerin und Tänzerin. Sie war die „Gilda“ an der Seite von Glenn Ford. Ihre Fans gaben ihr in den 1940er-Jahren, in denen sie ihre größten Erfolge feierte, den Beinamen „The Love Goddess“ („Die Liebesgöttin“) Rita Hayworth war das Schönheitsideal einer ganzen Generation.

14.5.1993     Todestag Hugo WIENER Kabarettist, Pianist, Geburtstag 16.2.1904
                     Ehemann von Cissy KRANER

14.5.1998     Todestag Frank Sinatra, US-Sänger und Schauspieler, Geburtstag 12.12.1915
                     Francis Albert Sinatra war ein US-amerikanischer Sänger, Schauspieler und Entertainer, der aufgrund seiner charakteristischen Stimme den Beinamen „The Voice“ erhielt. Er gilt als eine der einflußreichsten Persönlichkeiten der Popularmusik des 20. Jahrhunderts. Er spielte mit der gesamten Filmprominenz, sang mit allen Jazzern. Spekuliert wurde über eine Verbindung zur US-Mafia.

14.5.2001     Frederik, Kronprinz von Dänemark, heiratet in der Frauenkirche von Kopenhagen die Australierin Mary Donaldson.                                                                    

14.5.2009     Todestag Monica BLEIBTREU, Schauspielerin, Geburtstag 4.5.1944
                     Die Österreicherin glänzte als Katia im Breloer-Film „Die Manns“

14.5.2012     Todestag Ernst HINTERBERGER, Schriftsteller, Geburtstag 17.10.1931
                     Ernst Leopold Hinterberger war ein österreichische Schriftsteller und Drehbuchautor. Besondere Bekanntheit erlangte er durch die Fernsehserie „Ein echter Wiener geht nicht unter“.

                                                                                                                            




14.5.1884 Geburtstag Claude DORNIER

Claude DORNIER

14.5.1884     Geburtstag Claude DORNIER, Flugzeugbauer, Todestag 5.12.1969
Claude Honoré Desiré Dornier war ein deutscher Flugzeugkonstrukteur. Da sein Vater Franzose war, war er zunächst französischer Staatsbürger. Der Deutsch-Franzose baute zuerst große Flugboote: Wal, Superwal, Do18, DoX, dann hauptsächlich Kampfbomber für die deutsche Luftwaffe.





Freitag, 12. Mai 2017

13. MAI

Der 13. MAI ist der 133. Tag des Jahres - der 134. in Schaltjahren.
Es verbleiben noch 232 Tage bis Jahresende.
Sternbild:                                                                                  Stier




Eisheilige: Servatius

13.5.1710     Auf Befehl König Friedrich I. wird vor dem Spandowschen Tor mit der Errichtung eines Quarantänehauses, der späteren Charité, begonnen.

13.5.1717     Geburtstag MARIA THERESIA von Habsburg-Lothringen, Todestag 29.11.1780
Maria Theresia von Österreich war eine Fürstin aus dem Hause Habsburg. …

295     254   Pius IX                                                            16.6.1846-7.2.1878
                                                                                     Vorgänger: Gregor XVI
13.5.1792     Geburtstag Papst PIUS IX  (Giovanni Maria Mastai-Ferretti) Todestag 7.2.1878
Eigentlich Giovanni Maria Mastai-Ferretti, war als Pius IX von 16.6.1846 bis zum 7.2.1878 Papst der römisch-katholischen Kirche. Sein Pontifikat ist mit 31 Jahren und 8 Monaten das längste nachweisbare in der römisch-katholischen Kirche. Am 16.6.1846 wurde Kardinal Mastai-Ferretti nach nur zweitägigem Konklave im 4. Wahlgang als Nachfolger Gregors XVI zum Papst gewählt. Überrascht von dieser unerwarteten Entscheidung nahm er die Wahl an, gab sich den Papstnamen Pius IX und wurde am 21. Juni 1846 mit der Tiara gekrönt. Er war der letzte „Papa Ré“ (Papst-König), der zugleich mit dem Petrusamt eine weltliche Herrschaft über den traditionellen Kirchenstaat ausübte. In sein Pontifikat fallen die Verkündigung des Dogmas von der Unbefleckten Empfängnis und das Erste Vatikanische Konzil mit der Propagierung des päpstlichen Jurisdiktionsprimats und der päpstlichen Unfehlbarkeit. Im Jahr 2000 wurde Pius IX von Johannes Paul II selig gesprochen.
                                                                                         Nachfolger: Leo XIII

13.5.1907     Geburtstag Daphne du MAURIER, Schriftstellerin, Todestag 19.4.1989
Ihre Romane „Gasthaus Jamaica“ und „Rebecca“ wurden von Hitchcock verfilmt. Ihre Geschichte „Dreh dich nicht um“ kam als „Wenn die Gondeln Trauer tragen“ ins Kino.

13.5.1914     Geburtstag Joe LOUIS, Boxer, Todestag 12.4.1981
Der „Braune Bomber“ unterlag zum ersten Mal am 19.6.1936 Max Schmeling. Zwei Jahre später, als Schwergewichtsweltmeister, revanchierte er sich. Seinen WM-Titel verteidigte er über 25 Mal.

13.5.1930     Todestag Fridtjof NANSEN, Geburtstag 10.10.1861
Fridtjof Nansen war ein norwegischer Zoologe, Polarforscher, Diplomat und Friedensnobelpreisträger. {Den erhielt er für seine Flüchtlingshilfe (Nansen-Paß).} Nansen studierte Zoologie an der Universität von Kristiania (heute: Oslo) und war später als Kurator des Bergen Museum tätig, wo er eine Doktorarbeit über das Zentralnervensystem niederer Meeres­tiere verfaßte, die bedeutende Beiträge zu den Grundlagen der moder­nen Neurologie lieferte. Am 1897 widmete er sich der damals noch jungen Forschungsdisziplin Ozeanographie, unternahm hierzu mehrere Forschungsreisen hauptsächlich in den Nordatlantik und war an der Entwick­lung von Gerätschaften für die Meeresforschung beteiligt.
Im letzten Jahrzehnt seines Lebens diente Nansen als Hochkommissar für Flüchtlingsfragen dem nach dem Ersten Weltkrieg gegründeten Völker­bund. Für seine Verdienste um die internationale Flüchtlingshilfe erhielt er 1922 den Friedensnobelpreis.

13.5.1940     Der britische Premierminister Winston Churchill hält seine bekannte „Blut-Schweiß-und-Tränen-Rede“ vor dem britischen Parlament.

13.5.1940     Iwan Sikorski startet zum Erstflug seines Heckrotor-Helikopters.

13.5.1941     Geburtstag Senta BERGER, Schauspielerin
Sie flog von der Wiener Max-Reinhardt-Schule, weil sie eine Filmrolle annahm. In „Kir Royal“ war sie die Mona, im ZDF („Unter Verdacht“) die Oberrätin Pohacek.

13.5.1961     Todestag Gary COOPER, Schauspieler, Geburtstag 7.5.1901
Marshall Kane in ‘12 Uhr mittags‘ war seine berühmteste Rolle. Fast immer war er der schweigsame Held, der ehrliche Mann. Kurz vor seinem Tod bekam der Western- und Abenteuer-Mann den Ehren-Oscar.

13.5.1971     Todestag Hubert v.MEYERINCK, Schauspieler, Geburtstag 23.8.1896
Hubertus Georg Werner Harald von Meyerinck war ein deutscher Schauspieler. 1920 wurde er für den Stummfilm entdeckt. Der Mann mit Glatze, Oberlippenbart und oft mit Monokel und hypnotischem Blick wurde zu einer unverkennbaren Gestalt des deutschen Films, insbesondere indem er auch im Tonfilm seine charakteristische Stimme und seine schnarrende Artikulation zur Geltung bringen konnte. Er spielte stets Männer mit allürenhafter Haltung, die sich oft als Hochstapler oder Schurken erwiesen. Seine aparten homoerotischen Nuancierungen dienten seinen Regisseuren später zur negativen Charakterzeichnung. Er wurde zum beliebtesten Filmschurken des deutschen Kinos.

13.5.1972     Todestag Dan BLOCKER, Schauspieler, Geburtstag 10.12. 1928
Dan Blocker, eigentlich Bobby Dan Davis Blocker, war ein US-amerikanischer Schauspieler. Vor seiner Schauspielerkarriere war er High-School-Lehrer. Er wurde durch die Rolle des Hoss Cartwright in der Western-Serie „Bonanza“ weltweit bekannt. (Die wurde nach seinem Tod eingestellt.) Der 1.93 m große, schwergewichtige Blocker wurde durch seinen oft komödiantischen Part in der Serie zu einem der beliebtesten Darsteller in den USA. Obwohl er in der Rolle des Hoss, wenngleich liebenswert, als eher einfach gestrickt dargestellt wurde, war er das einzige Mitglied der Serienbesetzung mit einem akademischen Grad. Dan Blocker starb während einer Gallenstein-Operation an einer Lungenembolie.

13.5.1980     Geburtstag CARL PHILIP Prinz von Schweden, Herzog von Värmland ...
... ist das zweite Kind und einzige Sohn von Carl XVI Gustaf und Königin Silvia. …

13.5.1981     Der Türke Ali Agca verletzt Johannes Paul II durch drei Schüsse.

13.5.2008     Todestag Georg MAUTNER MARKHOF, Industrieller, Politiker, Geburtstag 11.6.1926